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Bereitwillig trug sich der Referent des Abends und ehemalige Chef der Jagdfliegerkräfte der NVA, Manfred Skeries, ins Gästebuch der KERH ein.
Die Kameradschaft Ehemalige, Reservisten, Hinterbliebene (KERH) Berlin Nordost hat Anfang Juni zum Auftakt der neuen Vortragsreihe „So war das eben“ eingeladen.
„Zeitzeugen sind besondere Menschen. Sie haben das, über was sie berichten, erlebt. Mit diesen Menschen wollen wir als KERH ins Gespräch kommen und uns ihre Geschichte, ihre Sicht der Dinge anhören“, so der Vorsitzende der KERH Berlin Nordost, Hauptmann a. D. Hans-Joachim Bernhardt bei seiner Begrüßung zur Premiere der neuen Gesprächsreihe.
Mit Manfred Skeries, einem Mann, der sowohl in den Luftstreitkräften der Nationalen Volksarmee als auch nach der Wende in der Luftwaffe der Bundeswehr diente, hatte man einen interessanten Gesprächspartner gewonnen, der insbesondere die Phase der Wiedervereinigung und des Übergangs von Nationaler Volksarmee zu Bundeswehr in den Schwerpunkt seines Vortrages stellte.
Skeries, der in der NVA der Chef der Jagdfliegerkräfte war, wurde nach der Wende befristet in die Bundeswehr übernommen und als stellvertretender Kommodore des Jagdgeschwaders 73 in Rostock-Laage eingesetzt. Dort konnte er seine Erfahrungen in der Nutzung und dem taktischen Einsatz der sowjetischen Flugzeuge von Typ MiG 29, die in die Bundeswehr übernommen wurden, einbringen.
In seinem Vortrag warf Skeries, der heute Vorsitzender des Fliegerkreises Berlin-Brandenburg der Gemeinschaft der Flieger Deutscher Streitkräfte ist, auch einen Blick auf die Veränderungen in der Gesellschaft in dieser Zeit und die Probleme, die dadurch entstanden. Viele kommentierende Beiträge von Mitgliedern der KERH, die zu dieser Zeit ebenfalls aktive Soldaten waren, aber auch Fragen, die der Referent bereitwillig und ausführlich beantwortete, zeigten, dass die Idee, einen Zeitzeugen zu einem Vortrag einzuladen, auf großes Interesse gestoßen ist und fortgesetzt werden soll.
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