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Mitglieder der Kameradschaft ERH Berchtesgadener Land besuchten im Rahmen einer militärhistorischen Informationsveranstaltung am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring. Foto: Klaus Schwarzenberger
Bad Reichenhall. Mitglieder der Kameradschaft ERH Berchtesgadener Land besuchten im Rahmen einer militärhistorischen Informationsveranstaltung am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring die Dokumentationsstelle zum ehemaligen Flughafen Ainring. Besonders aufschlussreich war für die Teilnehmer, wie eng die Geschichte des Standorts mit der Entwicklung der Luftfahrt in der Region und mit seiner späteren militärischen Nutzung verbunden ist.
Der Mitinitiator der Dokumentationsstelle Fredric Müller-Romminger führte die Gäste durch die Ausstellung. Von besonderem Interesse war die Entwicklung des Flughafens vom zivilen Verkehrsstandort zum militärisch genutzten Fliegerhorst. Zwischen 1933 und 1935 unter der Bezeichnung „Flughafen Reichenhall-Berchtesgaden“ errichtet, bediente er zunächst Flugverbindungen zwischen Obersalzberg und Berlin. Mit dem Anschluss Österreichs im Jahr 1938 und der Verfügbarkeit des Flughafens Salzburg verlor Ainring seine zivile Funktion und wurde fortan durch die Luftwaffe genutzt.Bemerkenswert war für die Mitglieder, dass am Flughafen ab 1940 die „Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug (DFS)“ in Ainring Neuentwicklungen für militärische Zwecke erprobte. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr das Gelände einen grundlegenden Wandel: Aus dem ehemaligen Flughafenareal entwickelten sich zivile Nutzungen wie der Ortsteil Mitterfelden und der heutige Standort des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei (BPFI).
Der Vorsitzende der Kameradschaft, Oberstleutnant a.D. Marcus Hartong, bedankte sich bei Fredric Müller-Romminger mit einer Erinnerungsplakette. Zudem gratulierte Hartong im Rahmen der Veranstaltung Oberstabsfeldwebel a.D. Paul Schmaus zu dessen 77. Geburtstag. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in der Behördenkantine
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