Rund 30 Mitglieder der Kameradschaft ERH Ellwangen erhielten von Ulrich Betzold spannende Einblicke in sein modernes Familienunternehmen. Foto: Ingo Kaminsky

Rund 30 Mitglieder der Kameradschaft ERH Ellwangen erhielten von Ulrich Betzold spannende Einblicke in sein modernes Familienunternehmen. Foto: Ingo Kaminsky

17.07.2026

Blick hinter die Kulissen eines Bildungspioniers: Kameradschaft ERH Ellwangen zu Gast bei Betzold

Ellwangen. Besuchern der Landesgartenschau in Ellwangen fällt der Bildungs-Pavillon sowie die Hüpfburg von Betzold auf. Um den Premiumpartner der Landesgartenschau näher kennenzulernen, besuchten rund 30 Mitglieder der Kameradschaft ERH Ellwangen die Firma Betzold am Standort Ellwangen. Geschäftsführer Ulrich Betzold, selbst ehemaliger Soldat und Reservist, führte die Besucher persönlich durch das über 50 Jahre junge Unternehmen und stellte dessen Entwicklung vor.

Bereits im Showroom wurde deutlich, wie vielfältig die Produktpalette von Betzold ist. Das Unternehmen entwickelt und produziert zahlreiche Produkte für Krippen, Kindergärten und Schulen. Zum Sortiment gehören unter anderem pädagogische Spielzeuge, Lernmaterialien für Mathematik und Naturwissenschaften, Bastelbedarf, Schulmöbel sowie technische Ausstattung für den Unterricht.

Nachhaltigkeit als Unternehmensprinzip

Besonders beeindruckt zeigte sich die Besuchergruppe von der nachhaltigen Ausrichtung des Unternehmens. Betzold setzt in Produktion und Logistik auf umweltfreundliche Prozesse und stellt viele Produkte aus biobasierten Materialien her. Eigene Entwicklungen sorgen für langlebige und nachhaltige Lösungen im Bildungsbereich.
 

Ein Höhepunkt war die Besichtigung des weithin sichtbaren Hochregallagers an der A7. Mit modernster Computertechnik und einem hohen Automatisierungsgrad werden dort mehr als 100.000 Artikel für Bildungseinrichtungen gelagert und versandt.

Im offenen Austausch mit Geschäftsführer Ulrich Betzold kamen auch die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zur Sprache. Anhand konkreter Beispiele schilderte er die Herausforderungen durch überbordende Bürokratie auf deutscher und europäischer Ebene. Diese erschwere unternehmerische Entscheidungen und verzögere derzeit zusätzliche Investitionen in erheblichem Umfang.

Vorzeigeunternehmen mit regionalen Wurzeln

Trotz moderner Technik stehen die rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt. Betzold bietet ihnen attraktive Arbeitsbedingungen mit einem betriebseigenen Kindergarten, einer modernen Kantine und einem sozialen Arbeitsumfeld, das weit über das Übliche hinausgeht.

KERH-Vorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Bernd Uiffinger dankte für die beeindruckende, informative Führung, die viele neue Erkenntnisse über ein modernes, innovatives und zugleich regional verwurzeltes Unternehmen vermittelte. Betzold präsentierte sich dabei als Vorzeigeunternehmen, das Bildung, Nachhaltigkeit, Innovation und soziale Verantwortung in vorbildlicher Weise miteinander verbindet.

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