Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Seit 20 Jahren ist die Bundeswehr im Kosovo im Einsatz. Jetzt wird die Mission um ein weiteres Jahr verlängert. Foto: dpa
Berlin. Der Bundestag hat den Einsatz der Bundeswehr im Kosovo im Rahmen der KFOR um ein weiteres Jahr verlängert. In dem Beschluss wurde allerdings die maximale Stärke des deutschen Kontingents von bisher 800 auf künftig 400 Soldaten halbiert. Für die Verlängerung stimmten am Freitag 493 Abgeordnete, dagegen 146 Parlamentarier, es gab 6 Enthaltungen. AfD und Linke hatten in der Debatte deutlich gemacht, dass sie den weiteren Einsatz deutscher Soldaten auf dem Balkan ablehnen.
Das Kosovo sei heute ein Land, in dem noch längst nicht alles in Ordnung sei, sagte der SPD-Abgeordnete Fritz Felgentreu. «Aber das Töten hat aufgehört.» Die von der Nato geführte KFOR-Mission sei weiterhin ein «elementarer Schutz- und Stabilitätsfaktor», sagte auch der Grünen-Abgeordnete Manuel Sarrazin. «Der Frieden ist keineswegs garantiert.» Dies zeigten neue Spannungen zwischen dem Kosovo und Serbien.
Der AfD-Abgeordnete Armin Paul Hampel sieht den Einsatz hingegen als gescheitert an. Herausgekommen sei ein «Verbrecherstaat», dessen Regierung bis in die Spitze mit «Kriminellen» besetzt sei. «Dieser Einsatz ist nicht den Knochen eines einzigen deutschen Soldaten wert.» Auch der UNIFIL-Einsatz vor der Küste Libanons wird um weiteres Jahr verlängert. 490 Abgeordnete stimmten für die Verlängerung des Mandats, 149 dagegen und vier enthielten sich. Es sollen weiterhin bis zu 300 Soldaten eingesetzt werden, um die libanesischen Küstengewässer zu sichern. Die Bundeswehr beteiligt sich seit 2006 mit Marine-Einheiten an dem Einsatz. Aktuell beteiligen sich 115 deutsche Soldaten an der UNIFIL-Mission.
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