Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
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Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Truppenreduzierung: Rund 18 Prozent der Dienstposten der Bundeswehr in Afghanistan sollen nicht mehr besetzt werden, so ein Ministeriumssprecher. Foto: Bundeswehr/Andrea Bienert
Berlin/Kabul. Die Bundeswehr beginnt einen Monat nach der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen den USA und den Taliban mit einer Verringerung der in Afghanistan stationierten Truppen. «Konkret bedeutet dies, dass bis Mitte Juli 2020 nach derzeitiger Planung rund 18 Prozent der Dienstposten im deutschen Kontingent nicht mehr besetzt werden sollen. Diese Planung ist mit allen Koalitionspartnern innerhalb der Resolute Support Mission abgesprochen», sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Dienstag (24. März). Den im Mandat festgeschriebenen Auftrag könne die Bundeswehr in ihrem Verantwortungsbereich im Norden weiter erfüllen.
Derzeit sind rund 1300 deutsche Soldaten als Teil der Nato-Mission «Resolute Support» in Afghanistan. Interne Prüfungen hatten ergeben, dass der Auftrag zur Ausbildung und Beratung afghanischer Truppen auch bei einer Reduzierung fortgesetzt werden könne. Im Norden Afghanistans ist Deutschland mit der Bundeswehr aber auch eine sogenannte Rahmennation, die Leistungen für andere beteiligte Streitkräfte bereithält.
Der Kommandeur des Nato-Einsatzes hat zudem die beteiligten Streitkräfte beauftragt zu prüfen, welche Dienstposten unbesetzt bleiben können, um im Zuge der Corona-Pandemie Behandlungskapazitäten zu schonen. Von diesem Schritt sind deutsche Kräfte vor allem im Hauptquartier in Kabul betroffen.
Vier Angehörige der Streitkräfte seien inzwischen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden, hieß es in einem Schreiben von Resolute Support am Dienstag. Covid-19 betreffe die ganze Welt und auch internationale sowie afghanische Truppen, sagte der Kommandeur der Nato-Truppen in Afghanistan, General Austin Scott Miller, in einer Videokonferenz mit afghanischen Sicherheitskräften. «Der Schwerpunkt bei diesem speziellen Virus muss darauf liegen, die Ausbreitung zu verhindern, was selbst unter normalen Umständen schwierig ist, aber fast unmöglich, wenn wir Gewalt haben.»
Etwa 1500 zivile Nato-Angestellte verschiedener Nationen, die innerhalb der letzten Woche angereist waren, befänden sich als Vorsichtsmaßnahme in Einrichtungen zur Untersuchung. Verdachtsfälle mit Symptomen auf Covid-19 seien in Isolation.
Der Ausbildungseinsatz Train, Advise & Assist (TAA) der Bundeswehr werde wegen der Corona-Krise derzeit nur sehr eingeschränkt und unter Beachtung der Schutzmaßnahmen fortgesetzt, sagte eine Sprecherin des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr vor wenigen Tagen. Die Beratung afghanischer Partner erfolge hauptsächlich per Telefon oder Videokonferenz.
Ende Februar hatten die USA nach langen Verhandlungen mit den Taliban ein Abkommen über Wege zum Frieden in Afghanistan geschlossen. Es soll einen stufenweisen Abzug aller internationalen Truppen aus dem Land einleiten und zu innerafghanischen Friedensgesprächen führen. Trotz des Abkommens gab es zunächst weiter Gewalt. Zudem gibt es nach wie vor Streit über den Ausgang der Präsidentschaftswahl. Die US-Streitkräfte haben bereits einen Abzug begonnen.
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