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Das aufgebaute RAM-Alarmsystem in Betrieb im Feldlager. Foto: Thales
Mehr Schutz vor Beschuss durch Artillerie, Mörser und Raketen soll es bald für die Kameradinnen und Kameraden im Auslandseinsatz geben. Das geht aus einer Pressemitteilung des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hervor. Demzufolge wurde zwei Monate nach Beginn des Vergabeverfahrens am 31.03.2021 ein Vertrag mit der Firma Thales über die Lieferung von fünf marktverfügbaren Warn- und Alarmierungssystemen zum Feldlagerschutz unterzeichnet.
Das tragbare und schnell verlegbare System wird den bestehenden Schutz deutscher Soldatinnen und Soldaten in den Einsatzgebieten schnellstmöglich erweitern. Aufgrund der 360° Abdeckung ist das für den Dauerbetrieb ausgelegte System in der Lage, RAM (Raketen, Artillerie- und Mörser-) Geschosse frühzeitig zu identifizieren, deren Flugbahn zu analysieren und einen Alarm abzusetzen, sobald erkennbar ist, dass ein Einschlag im betreffenden Absicherungsbereich bevorsteht.
Die parallele Berechnung der Abschussposition liefert wichtige Informationen, um frühzeitig und angepasst intervenieren zu können. "Aufgrund seiner leichten Handhabbarkeit eignet es sich zudem für den Schutz von Konvois außerhalb des Feldlagers. Der schnelle und einfache Aufbau ist hier der Schlüssel", sagt der zuständige Projektleiter im BAAINBw.
RAM-Wirkmittel stellen für die deutschen Kräfte in den Einsatzgebieten, insbesondere in Afghanistan und Mali, eine Bedrohung gegnerischer, asymmetrischer Kräfte dar. Zukünftig ist die Bundeswehr in der Lage, die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz noch besser vor diesen Bedrohungen zu schützen.
Das erste System soll der Truppe bereits in diesem Jahr übergeben werden. Weitere Systeme folgen bis Oktober 2024.
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