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Berlin. Der CDU-Verteidigungsexperte Henning Otte hat nach dem Zusammenstoß zwischen zwei Bundeswehr-Jets in Mecklenburg-Vorpommern die Luftkampfübungen verteidigt. «Die Bundeswehr muss dort üben, wo sie im Bedarfsfall auch verteidigt», sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion am Dienstagmorgen (25. Juni) im Deutschlandfunk. Er äußerte sein Unverständnis zur Forderung der Linken im Schweriner Landtag, die Luftkampfübungen zu beenden. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Oppositionsfraktion, Peter Ritter, hatte gesagt, dass die Übungen nicht nötig seien und eine Gefahr für Menschen sowie eine Belastung für die Umwelt darstellten.
Die Piloten hatten am Montagnachmittag ein Luftkampfmanöver geübt. «Das ist notwendig um fit zu sein für den Einsatz, auch um Verteidigung glaubhaft abzubbilden», sagte Otte. Zur Unfallursache konnte der Politiker am Dienstagmorgen noch nichts sagen: «Das ist viel zu früh, das wären Spekulationen. Wir müssen jetzt die Untersuchungen des Generals für Flugsicherheit abwarten.» Nach jetzigem Anschein sei es ein sehr tragisches Unglück.
Die beiden Kampfjets der Bundeswehr waren über der Mecklenburgischen Seenplatte, einer beliebten Ferienregion, nahe der Kleinstadt Malchow zusammengeprallt. Das Dorf Nossentiner Hütte entging nur knapp einer Katastrophe. Eine Maschine stürzte unmittelbar neben dem Ortsrand auf eine Freifläche, die andere wenige Kilometer entfernt in ein Waldgebiet nahe Silz und Jabel. Ein Pilot wurde von Rettungsmannschaften lebend aus einem Baum geborgen, der zweite später tot gefunden.
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