Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
München - Führende deutsche Offiziere haben einen Tag vor der Münchner Sicherheitskonferenz einen schnelleren Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) für die Verteidigung gefordert. Die neuen Techniken könnten die Handlungsfähigkeit erhöhen, Personal für andere Aufgaben freimachen und schnellere Entscheidungen ermöglich, erklärten der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, und der deutsche Admiral Manfred Nielson, der bei der Nato die Anpassung an neue Umstände steuert, am Donnerstag (14. Februar 2019). Das Militär dürfe nicht abgehängt werden und müsse schneller als Gegner sein.
«Es ist immer schlecht, als Zweiter anzukommen», sagte Vollmer während der in englischer Sprache geführten Diskussion. Er sei ein großer Befürworter der neuen Systeme. Risiken müssten aber bedacht werden. Allerdings gebe es in Bereichen wie der Raketenabwehr schon jetzt teilautomatisierte oder automatische Systeme. Die Entscheidung dabei sei, ob das System eingeschaltet oder bei Gefahr von unbeabsichtigten Treffern ausgeschaltet werde.
«Die Herausforderung wird sein zu entscheiden, welches Risiko man eingehen wird», sagte Nielson, der Vizekommandeur des Nato-Kommandos ACT (Allied Command Transformation) in den USA ist. Es ist eines der beiden strategischen Hauptquartiere des Bündnisses und zuständig für seine Transformation. Nielson sagte zur gesellschaftlichen Debatte: «Ich glaube, der Verlust einer Drohne wird akzeptiert werden, einen Mann zu verlieren wird nicht akzeptiert.»
Unter künstlicher Intelligenz werden Computersysteme verstanden, die maschinell lernen und Probleme lösen können: Software erkennt dabei beispielsweise Muster in Daten und zieht daraus Schlussfolgerungen. Menschen können dabei nicht mithalten und die Entscheidungen nur bedingt nachvollziehen. Kritiker warnen, Prozesse könnten außer Kontrolle geraten oder Entscheidungen ohne moralische Erwägungen getroffen werden. Das Expertengespräch in München wurde von der Führungsakademie der Bundeswehr und Microsoft Deutschland organisiert.
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