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Aus dem bislang bestehenden Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr soll das neue Territoriale Führungskommando der Bundeswehr hervorgehen - und damit eine Art inländisch agierendes Pendant zum für die Auslandseinsätze zuständigen Einsatzführungskommando werden. Foto: DBwV/Gunnar Kruse
Seit Jahren refokussiert sich die Bundeswehr auf die lange vernachlässigte Landes- und Bündnisverteidigung. Wie dringend dieses Vorhaben ist, hat der russische Angriffskrieg in der Ukraine gezeigt. Nun soll ein Territoriales Führungskommando aufgestellt werden, um die Führungsorganisation der Streitkräfte auf die Anforderungen der Landes- und Bündnisverteidigung auszurichten. Erster Befehlshaber soll Generalmajor Carsten Breuer werden.
„Bislang waren die territorialen Führungsaufgaben über viele Bereiche verteilt. Zum 1. Oktober 2022 werden wir sie in einem ‚Territorialen Führungskommando der Bundeswehr‘ bündeln“, sagte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht.
Wie das BMVg mitteilt, wird das Territoriale Führungskommando der Bundeswehr (TerrFüKdoBw) die Verantwortung für die operative Führung nationaler Kräfte im Rahmen des Heimatschutzes, einschließlich der Amts- und Katastrophenhilfe, sowie der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit tragen. Gemäß den Planungen der NATO zur Landes- und Bündnisverteidigung wird es die Aufgaben als „Aufmarsch führendes Kommando“ für nationale Verlegungen wahrnehmen. So wird etwa die Verlegung alliierter Kräfte durch Deutschland in enger Abstimmung mit den NATO-Kommandos durch das TerrFüKdoBw organisiert.
Wir stärken die Truppe mit neuer Führungsstruktur: Als Reaktion auf die aktuelle Sicherheitslage kündigt Ministerin Lambrecht ein Territoriales Führungskommando an. Wichtige territoriale Aufgaben werden gebündelt - angepasst an #LVBV. Mehr dazu: https://t.co/ETlufmNkD0pic.twitter.com/J9NoruzRHj— Verteidigungsministerium (@BMVg_Bundeswehr) June 13, 2022
Wir stärken die Truppe mit neuer Führungsstruktur: Als Reaktion auf die aktuelle Sicherheitslage kündigt Ministerin Lambrecht ein Territoriales Führungskommando an. Wichtige territoriale Aufgaben werden gebündelt - angepasst an #LVBV. Mehr dazu: https://t.co/ETlufmNkD0pic.twitter.com/J9NoruzRHj
„Mit dem neuen Kommando können wir über die rein militärischen Aufgaben hinaus sehr schnell die nötigen Kräfte für einen nationalen Krisenstab bereitstellen, wenn das notwendig ist – etwa im Falle von Hochwasserkatastrophen oder wie in der Covid-Pandemie“, so Lambrecht weiter.
Das neue Kommando ist unmittelbar dem Verteidigungsministerium nachgeordnet und nicht Teil eines Organisationsbereiches. Dem TerrFüKdoBw werden die Landeskommandos, die Heimatschutzkräfte und das Zentrum für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit unterstellt. Die deutschen Anteile des NATO Joint Support and Enabling Command (JSEC) und des Multinationalen Kommandos Operative Führung (MNKdo OpFü) werden nach Angaben des BMVg mit Blick auf den territorialen Bezug der dort wahrzunehmenden Aufgaben dem TerrFüKdoBw truppendienstlich unterstellt.Mit dem neuen Kommando will die Bundeswehr auch schneller auf Krisen reagieren können. So sollen Kräfte verfügbar gemacht werden, die bei Bedarf für einen zügigen Aufwuchs eines nationalen Krisenstabes bereitstehen können. Damit werde auch Erkenntnissen aus der Arbeit des Corona-Krisenstabes im Bundeskanzleramt Rechnung getragen, so das BMVg.
Das TerrFüKdoBw geht aus dem bisherigen Kommando für Territoriale Aufgaben der Bundeswehr hervor. Weiteres Personal soll aus dem Kommando der Streitkräftebasis kommen. Die SKB bleibe „ansonsten unberührt“, heißt es in der Mitteilung des BMVg.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA soll Generalmajor Carsten Breuer Leiter des Aufbaustabes und erster Befehlshaber des Kommandos werden. Der Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr leitete zuletzt den Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt.
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