Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Den Einsatz eines Defibrillators erläuterte Peter Strauß (l.) im Beisein von Uwe Schenkel. Foto: DBwV
Soltau. Um Angelegenheiten der Ehe- und Lebenspartnerinnen ging es bei einer Tagung des Landesverbands Nord in Soltau. Die knapp 60 Teilnehmerinnen befassten sich vorwiegend mit Versorgungs- und Vorsorgeangelegenheiten. Über Wissenswertes rund um den Verband informierte sie Oberstleutnant Andreas Brandes als Landesvorsitzender aus erster Hand. Durch das Programm führten Oberstabsfeldwebel a.D. Uwe Schenkel und dessen Stellvertreter im Vorsitz für die Ehemaligen, Reservisten und Hinterbliebenen (ERH), Oberstabsfeldwebel Peter Strauß.
Brandes spannte vor seinen Zuhörerinnen einen Bogen von der Gründung des Verbands 1956 über dessen Strukturen bis zu aktuellen Arbeitsschwerpunkten. Der Stabsoffizier stellte sein „Team Nord“ vor und erläuterte dessen Aufgaben, darunter die Mitgliederwerbung- und erhaltung sowie die Beteiligungsrechte und die Eingliederung von Soldaten auf Zeit in das zivile Berufsleben. In eigener Sache kündigte er erneut an, sein Amt nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst 2021 an einen Nachfolger zu übergeben.
Das Ehrenamt bezeichnete der Landesvorsitzende als „Alleinstellungsmerkmal und die Seele des Verbands“. Der Wahrnehmung von Ämtern durch Berufsfunktionäre, wie in anderen Interessenvertretungen üblich, erteilte er eine klare Absage. Als Gründe dafür nannte er unter anderem die enge Bindung an die Basis und den Bezug zur Realität in der Truppe. Großen Wert legt Brandes deshalb auch auf aktive Soldatinnen und Soldaten als Bezirksvorsitzende. Er ist sich dabei allerdings bewusst, dass die Mandatsträger es mit ihren Verpflichtungen gegenüber dem Dienstherrn und dem zusätzlichen ehrenamtlichen Engagement nicht einfach haben.
Zur Vorsorgedatenbank informierten deren Beauftragte Jana Singer und Moritz Heilfort. Das Dienstleistungsunternehmen hat sich auf rechtliche Vorkehrungen einschließlich Notfallplanung spezialisiert. So unter anderem auf Vorsorgevollmachten, Patienten-, Betreuungs- und Sorgerechtsverfügungen. Die Datenbank ist ein Partner der Förderungsgesellschaft des DBwV, die Nutzung ihrer Dienste erfolgt gegen Entgelt. In Ihrem Vortrag und der anschließenden Aussprache gaben die beiden Experten den Teilnehmerinnen einen Überblick über die Notwendigkeiten in Sachen persönlicher Vorsorge und zeigten ihnen Handlungsmöglichkeiten auf.
Das Versorgungsrecht war Thema von Rechtsanwalt Jens Körting aus der Berliner Bundesgeschäftsstelle des Verbands. Der Referatsleiter ging ausführlich auf die Ansprüche von Ehe- und Lebenspartnerinnen im Pflege- und Todesfall von Versorgungsempfängern ein. Zu diesem Thema gab es viele Fragen aus der Praxis, insbesondere zu den Leistungen des Dienstherrn im Sterbefall und zum Witwengeld.
Die Tagung endete mit einer Zusammenfassung durch Schenkel und Strauß. In deren Bilanz floss die durchaus positive Kritik der Teilnehmerinnen ein: Insgesamt eine gelungene und informative Veranstaltung, die aus organisatorischen Gründen von der Personenzahl her leider beschränkt werden musste. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Landesverband Nord mit den jährlichen Tagungen für diese Zielgruppe genau richtig liegt.
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