Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Die Bundesregierung hat 2018 fast ein Viertel weniger Rüstungsexporte genehmigt als im Vorjahr. Das geht aus dem Rüstungsexportbericht hervor, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen hat. Der Gesamtwert brach um 22,7 Prozent ein: von 6,24 Milliarden Euro auf 4,82 Milliarden Euro. Bei den besonders umstrittenen Lieferungen an Staaten außerhalb der Europäischen Union und der Nato betrug der Rückgang sogar knapp ein Drittel (32,8 Prozent).
Die Regierung betonte, dass Kleinwaffen fast gar nicht mehr in diese sogenannten Drittländer exportiert werden dürfen. Die Genehmigungen gingen hier um 97 Prozent von 15,1 auf 0,4 Millionen zurück. Der geringe Wert sei «ein deutlicher Indikator für die sehr restriktive Genehmigungspraxis der Bundesregierung», erklärte das Wirtschaftsministerium.
Die Gesamtzahlen für 2018 waren bereits im Januar bekannt gegeben worden. Die deutsche Rüstungsindustrie musste 2018 das dritte Jahr in Folge eine Abnahme der Ausfuhrgenehmigungen hinnehmen. Ein Wachstum gab es zuletzt 2015, damals auf einen Rekordwert von 7,86 Milliarden Euro.
Seitdem geht es bergab. Der Trend hat sich auch im ersten Quartal 2019 fortgesetzt. Vom 1. Januar bis zum 31. März genehmigte die Bundesregierung Lieferungen im Wert von 1,12 Milliarden Euro und damit weniger als 2018 durchschnittlich pro Quartal (1,21 Milliarden Euro).
Allerdings waren am vergangenen Wochenende auch Zahlen bekannt geworden, die darauf hindeuten, dass die Exportbeschränkungen für die am Jemen-Krieg beteiligten Staaten nicht greifen. An die acht Länder - darunter Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate - wurden zwischen dem 1. Januar und dem 5. Juni Rüstungsgüter im Wert von 1,1 Milliarden Euro geliefert. Das ist fast genauso viel wie im ganzen Jahr 2017, bevor die Beschränkungen aus dem Koalitionsvertrag vom März 2018 in Kraft traten.
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