Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Mit einer zentralen Trauerfeier in Hannover nahm die Bundeswehr mit dem damaligen Verteidigungsminister Thomas de Maizière am 3. Juni 2011 Abschied von Hauptmann Markus Matthes, Hauptfeldwebel Tobias Lagenstein und Major Thomas Tholi. Markus Matthes war am 25. Mai bei einem Anschlag auf seine Patrouille gefallen, Tobias Lagenstein und Thomas Tholi nur drei Tage später bei einem Anschlag im Gouverneurspalast von Talokan. Dabei wurde Markus Kneip, damals Generalmajor und Kommandeur RC North, schwer verwundet. Foto: Bundeswehr/Rott
Der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ist Geschichte. Doch die Erinnerung an die Opfer, die gebracht wurden, bleibt. Am 25. Mai 2011, heute vor elf Jahren, fiel Hauptmann Markus Matthes.
Markus Matthes, gerade mal 33 Jahre alt, geriet auf einer Patrouille mit seinem Transportpanzer Fuchs in eine Sprengfalle. Matthes, ein Angehöriger der Division Spezielle Operationen in Stadtallendorf, überlebte den Anschlag im Distrikt Chahar Darreh nahe Kundus nicht. Er fiel nur drei Tage vor seinem 34. Geburtstag.
Drei Monate später zeigte der Leichtathlet und Sportsoldat Robert Harting bei der Weltmeisterschaft in Südkorea eine bemerkenswerte und noble Geste: Nachdem er gerade seinen Weltmeistertitel im Diskuswerfen verteidigt hatte, sagte Harting zur ARD: „Ich möchte dieses Gold auch jemandem widmen, und zwar Markus Matthes. Das ist ein Kamerad, der im Mai in Afghanistan gefallen ist. Ich weiß, dass du zuguckst.“
Eine besondere Ehrung wurde Hauptmann Markus Matthes im Mai 2020 zuteil: Im Beisein der Angehörigen des gefallenen gebürtigen Berliners wurde in der Julius-Leber-Kaserne der Markus-Matthes-Weg eingeweiht. Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist dem DBwV ein Anliegen von höchster Priorität. All die Frauen und Männer, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie ihr Leben verlieren oder zu Schaden kommen, dürfen niemals in Vergessenheit geraten.
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