Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Genf. Landminen und andere explosive Kriegsüberreste haben im vergangenen Jahr mindestens 5554 Menschen auf der Welt getötet oder verletzt. Die meisten der Leidtragenden seien in Afghanistan, Syrien, Myanmar, Mali und der Ukraine gezählt worden, teilte die Hilfsorganisation Handicap International für die Internationale Kampagne für das Verbot von Landminen mit. Fast alle Getöteten und Schwerverletzten stammten aus der Zivilbevölkerung, darunter viele Kinder (1562).
Mehr als 20 Jahre nach Inkrafttreten des Verbots von Landminen sorgen vor allem improvisierte Minen und Sprengsätze in bewaffneten Konflikten seit einigen Jahren für hohe Opferzahlen. Die Zahl der Opfer ist weiterhin hoch, auch wenn sie in den vergangenen Jahren zurückging (6897 im Jahr 2018, 7253 im Jahr 2017, 9439 im Jahr 2016), wie im «Landminen-Monitor» der Kampagne deutlich wird. Aufgrund der Corona-Pandemie sei die Minenräumung vielerorts unterbrochen. Zum fünften Mal in Folge seien auch 2019 wieder die meisten der Opfer durch selbstgebaute Minen verursacht worden - mehr als die Hälfte (2994) der verletzten oder getöteten Menschen.
Für ihren Beitrag zum Ottawa-Vertrag, der Herstellung, Lagerung, Einsatz und Weitergabe von Anti-Personen-Minen verbietet, war die Kampagne 1997 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. An das Verbot hielt sich 2019 ein Großteil aller Länder auch über die 164 Vertragsstaaten hinaus, stellten die Experten fest. In mindestens sechs Staaten setzten Rebellen oder andere nichtstaatliche Akteure Minen ein.
Die Ottawa-Vertragsstaaten treffen sich in der kommenden Woche zu einer Videokonferenz, um die Lage im Kampf gegen Landminen zu überprüfen.
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