70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Brüssel. Im Streit um den in der Flüchtlingskrise begonnenen EU-Marineeinsatz im Mittelmeer ist weiter keine Lösung in Sicht. Die Verteidigungsminister der EU-Staaten sprachen sich am Dienstag (20. November) zwar erneut einstimmig dafür aus, das Mandat für die Operation Sophia über das laufende Jahr hinaus zu verlängern. Italien will aber weiter nur dann zustimmen, wenn es künftig zu einer fairen Verteilung von Migranten kommt, die während des Einsatzes aus Seenot gerettet werden. Dem wiederum steht entgegen, dass sich Länder wie Ungarn oder Polen weigern, einem Umverteilungsmechanismus zuzustimmen.Die Operation Sophia war 2015 zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität gestartet worden und kümmert sich mittlerweile auch um Aufgaben wie die Ausbildung der libyschen Küstenwache. Am Rande des Einsatzes müssen aber auch immer wieder Migranten aus Seenot gerettet werden. Bislang waren es insgesamt mehr als 49 000. Sie wurden nach den 2015 beschlossenen Einsatzregeln bislang alle nach Italien gebracht.Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini rief die EU-Staaten nach dem Ministertreffen eindringlich dazu auf, bis Ende des Jahres zumindest eine Übergangslösung zu finden. Sie rechnete vor, dass jeder EU-Staat theoretisch nur sechs gerettete Menschen pro Monat aufnehmen müsste, um eine Fortsetzung des Einsatzes zu ermöglichen. Zuletzt hätten im Schnitt nur noch rund 180 Menschen pro Monat aus Seenot gerettet werden müssen.«Wenn es keine einstimmige Entscheidung gibt, wird die Operation enden», warnte Mogherini. Dies würde bedeuten, dass alle Teile der Operation eingestellt werden müssten - auch die Ausbildung libyscher Küstenschützer oder die Kontrolle des Waffenembargos.Die deutsche Marine ist derzeit mit der Fregatte «Augsburg» beteiligt. Deutsche Marinesoldaten haben seit Mai 2015 mehr als 22 500 Migranten im Mittelmeer aus Seenot gerettet.
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