Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kopenhagen. Der frühere Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen betrachtet den russischen Einmarsch in die Ukraine als eine Fortsetzung der Besetzung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Zu sehen, wie eine Atommacht eine vollständige Invasion in ein Nachbarland in Gang setze, sei zwar schwer zu glauben gewesen, sagte er am Freitag, 10. Juni, auf dem Kopenhagener Demokratie-Gipfel seiner Stiftung Alliance of Democracies. «Eigentlich hätten wir nicht überrascht sein dürfen», fügte er hinzu. Der eingeschlagene Weg des russischen Präsidenten Wladimir Putin sei niemals verheimlicht worden. Dieser Weg sei unter anderem in Putins Reden klar geworden, in denen er der Ukraine des Existenzrecht abgesprochen habe, aber auch in der Tötung von Dissidenten und politischen Gegnern und vor allem in der Krim-Invasion 2014. «Wir dürfen nicht vergessen: Das ist kein neuer Krieg, es ist eine Fortsetzung, eine Eskalation eines Krieges, der 2014 begonnen hat», sagte der frühere dänische Regierungschef. Damals habe man nicht stark genug reagiert, kritisierte er. Man habe weiter russisches Öl und Gas gekauft, Russland die Olympischen Spiele und die Fußball-WM ausrichten lassen und Putin ermöglicht, mit all dem durchzukommen. «Wir haben die Lektionen der Geschichte nicht gelernt: Diktatoren zu beschwichtigen führt nicht zu Frieden. Es führt zu Krieg und Konflikt.» Dieses Jahr habe Putin gedacht, wieder damit durchkommen zu können, sagte Fogh Rasmussen weiter. Er habe sich aber darin getäuscht, dass Kiew ohne Kampf fallen würde. Er habe nicht damit gerechnet, dass die Ukrainerinnen und Ukrainer mutig für ihr Land kämpften. «Ihr Kampf ist unser Kampf», sagte er. Man befinde sich an einem Schlüsselmoment für die freie Welt, sagte Fogh Rasmussen. Die Ukraine müsse den Krieg gewinnen. «Der einzige Ausweg für Putin ist der Weg heraus aus der Ukraine», sagte er. Wenn die Russen aufhörten zu kämpfen, würde es keinen Krieg geben - wenn die Ukrainer dies jedoch täten, würde es keine Ukraine mehr geben.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: