70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - Mit den angekündigten Reformen beim Militärischen Abschirmdienst (MAD) ist das Thema Extremismus in der Bundeswehr aus Sicht des Geheimdienst-Gremiums des Bundestages noch nicht vom Tisch. Das Parlamentarische Kontrollgremium, das die Arbeit der Nachrichtendienste überwacht, teilte am Mittwoch (11. September 2019) mit, es habe die vergangene Woche angekündigten Konsequenzen, die eine Neuausrichtung des MAD in die Wege leiten sollen, zur Kenntnis genommen. Es erwarte darüber hinaus aber auch, «dass die Bundesregierung die Nachrichtendienste des Bundes als einen wichtigen Teil der föderalen Sicherheitsarchitektur mehr denn je dazu anhält, auch bei der Extremismusabwehr Hand in Hand zusammen zu arbeiten».
Das Kontrollgremium habe seine 2018 begonnene eigene Untersuchung zur Aufklärung «möglicher rechtsextremistischer Netzwerke mit Bezügen zur Bundeswehr» noch nicht abgeschlossen. Es behalte sich deshalb vor, der Bundesregierung zu einem späteren Zeitpunkt für den MAD, das Bundesamt für Verfassungsschutz und den Bundesnachrichtendienst noch «weitere Änderungsnotwendigkeiten aufzuzeigen».
In der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass der MAD mit Hunderten neuer Dienstposten, einer Strukturreform und einem zivilen zweiten Vizepräsidenten, der vom Verfassungsschutz kommt, neu aufgestellt werden soll. Eine auffällige Häufung von Rechtsextremismus-Verdachtsfällen hatte es im Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr gegeben, das nun genauer unter die Lupe genommen werden soll.
Der MAD ist der kleinste deutsche Geheimdienst. Zu seinen Aufgaben gehören die Abwehr von Spionage und Sabotage in der Bundeswehr sowie die Überprüfung von Soldaten und Behördenmitarbeitern auf extremistische Einstellungen und Aktivitäten.
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