Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - Mit den angekündigten Reformen beim Militärischen Abschirmdienst (MAD) ist das Thema Extremismus in der Bundeswehr aus Sicht des Geheimdienst-Gremiums des Bundestages noch nicht vom Tisch. Das Parlamentarische Kontrollgremium, das die Arbeit der Nachrichtendienste überwacht, teilte am Mittwoch (11. September 2019) mit, es habe die vergangene Woche angekündigten Konsequenzen, die eine Neuausrichtung des MAD in die Wege leiten sollen, zur Kenntnis genommen. Es erwarte darüber hinaus aber auch, «dass die Bundesregierung die Nachrichtendienste des Bundes als einen wichtigen Teil der föderalen Sicherheitsarchitektur mehr denn je dazu anhält, auch bei der Extremismusabwehr Hand in Hand zusammen zu arbeiten».
Das Kontrollgremium habe seine 2018 begonnene eigene Untersuchung zur Aufklärung «möglicher rechtsextremistischer Netzwerke mit Bezügen zur Bundeswehr» noch nicht abgeschlossen. Es behalte sich deshalb vor, der Bundesregierung zu einem späteren Zeitpunkt für den MAD, das Bundesamt für Verfassungsschutz und den Bundesnachrichtendienst noch «weitere Änderungsnotwendigkeiten aufzuzeigen».
In der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass der MAD mit Hunderten neuer Dienstposten, einer Strukturreform und einem zivilen zweiten Vizepräsidenten, der vom Verfassungsschutz kommt, neu aufgestellt werden soll. Eine auffällige Häufung von Rechtsextremismus-Verdachtsfällen hatte es im Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr gegeben, das nun genauer unter die Lupe genommen werden soll.
Der MAD ist der kleinste deutsche Geheimdienst. Zu seinen Aufgaben gehören die Abwehr von Spionage und Sabotage in der Bundeswehr sowie die Überprüfung von Soldaten und Behördenmitarbeitern auf extremistische Einstellungen und Aktivitäten.
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