Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Für Bundesbeamte ist die Einrichtung von Arbeitszeitkonten im Gespäch. Foto: pixabay
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,die im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags dargebrachte Haltung des BMI zur geforderten Wochenarbeitszeitreduzierung für Bundesbeamte durfte einen nicht überraschen. Kopfschütteln hat sie dennoch verursacht, argumentierte doch der Parlamentarische Staatssekretär Mayer ständig mit der beabsichtigten Einrichtung von Arbeitszeitkonten für Bundesbeamte. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Auf Arbeitszeitkonten soll Mehrarbeit gebucht werden können. Etwas anderes wäre gewesen, wenn Herr Mayer Lebensarbeitszeitkonten angeboten hätte, auf denen man zwei Stunden der Wochenarbeitszeit hätte buchen können. Dies wäre ein tragbarer Schritt in die richtige Richtung gewesen.
Die weiteren vorgebrachten Argumente hinsichtlich Arbeitsplatzsicherheit und gesicherter Alimentation sind natürlich nicht falsch. Die Frage ist jedoch, ob dies heutzutage bei der jungen Generation noch so ankommt. Eine Generation, die durchaus willig ist, hart zu arbeiten, jedoch genauso hohen Wert auf Freizeit, also auf die Work-Life-Balance, legt. Und die sich nicht so schnell binden möchte und bei der daher Arbeitsplatzsicherheit noch nicht den hohen Stellenwert hat. Der Staatsekretär mag den öffentlichen Dienst als hochattraktiv empfinden, die Besetzung der jetzt durch den Bundeshaushalt 2019 neu geschaffenen Beamtenstellen im Bundesdienst in vierstelliger Höhe könnte ihn eines Besseren belehren. Dabei braucht er nur auf die aktuellen Erfahrungen in der Bundeswehr schauen, wie es mit der Besetzung der vielen freien Beamtendienstposten bestellt ist. Und das, obwohl die Bundeswehr in Sachen Attraktivität Vorreiter ist. Vieles kann jedoch nur das BMI als Dienst- und Arbeitgeber des Bundes regeln und da muss es in Sachen Attraktivität mehr Gas geben als bisher, wenn man eine nicht noch größere Besetzungslücke bei den Beamtenstellen vermeiden möchte.Eine gute Gelegenheit, in der anstehenden besinnlichen Advents- und Weihnachtszeit einmal darüber nachzudenken. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen friedliche und gesegnete Festtage sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.Mit herzlichen GrüßenIhrVorsitzender Fachbereich Zivile BeschäftigteKlaus-Hermann Scharf
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: