70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Im Haus am Südstrand des Bundeswehr-Sozialwerks erwartete die Familien ein vielseitiges Programm Foto: privat
„Trauma - wenn Kinder mitleiden“, unter diesem Thema stand ein einwöchiges Pilotprojekt der AG 3 des Netzwerkes der Hilfe. Sechs Familien von im Dienst traumatisierten Soldaten nahmen daran vom 8. bis 13. Oktober 2018 in Göhren auf Rügen teil. Unter der fachlichen Leitung von Militärdekan Christian Fischer hat ein insgesamt elfköpfiges Betreuerteam ein vielfältiges Angebot für die Familien angeboten. Das Besondere an diesem Projekt war nicht nur die Premiere, sondern vor allem auch die vollständige Finanzierung der Kinder- und Jugendfreizeit durch die Mitglieder der AG 3.
Bei schönstem Wetter und hervorragenden Rahmenbedingungen im Haus am Südstrand des Bundeswehr-Sozialwerks erwartete die Familien ein vielseitiges Programm.Im Fokus standen in dieser Woche die Kinder und Jugendlichen mit ihren Belastungen. Ihnen wurden unter fachkundlicher Leitung verschiedenste Stabilisierung-und Stärkungsübungen angeboten, die dann, flankiert von vielen spielerischen Angeboten, mit ihnen eingeübt wurden.Parallel dazu wurden die Eltern unter fachkundlicher Leitung für die Gefühle und Bedürfnisse ihrer Kinder sensibilisiert. Ihnen wurden ergänzend Unterstützungsangebote für eine altersgerechte Gesprächsführung vorgestellt. Die Wahrnehmung der familiären Situation aus der Perspektive eines Kindes bildete hierbei den Ausgangspunkt für etwaige Veränderungen.
Gemeinsame Erlebnisse, sei es sportlich in Form einer Strandolympiade oder als Klettererlebnis beim Erklimmen eines selbstzubauenden Getränkekistenstapels, rundeten das Angebot ab. Die Rückmeldung der Teilnehmenden war ausnahmslos positiv. Zwei Sätze fassen die Woche beeindruckend und prägnant zusammen: „Ich habe meine Kinder schon lange nicht mehr so glücklich und unbeschwert spielen sehen.“„Meine Kinder haben das erste Mal seit Monaten wieder einmal durchgeschlafen.“Alle Teilnehmenden, seien es die Familien aber auch die Betreuer, danken den Mitgliedern der AG 3 im Netzwerk der Hilfe für das Ermöglichen dieser Maßnahme. Ein zweites Pilotprojekt im Jahr 2019 ist - vorbehaltlich einer gesicherten Finanzierung - geplant. Nachdem für diese erste Maßnahme Familien aus dem Norden und dem Osten Deutschlands durch den Sozialdienst der Bundeswehr vorgeschlagen wurden, soll die Folgeveranstaltung 2019 Familien im Westen und Süden erreichen. Die Auswahl der Familien durch die Mitarbeitenden des Sozialdienstes hat sich aus Sicht der Organisatoren bewährt.
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