Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Regierungsoberinspektorin Kerstin Fischer betonte: „Der Sozialdienst ist auch für ehemalige Soldaten da!“ Foto: Frank Gotthardt
Jedes Jahr bietet die StoKa Hammelburg mit der Truppenkameradschaft Ausbildungszentrum Infanterie unter Vorsitz von Oberstabsfeldwebel Peter Schmid ein Seminar zur Vorbereitung auf den Ruhestand an. Beim diesjährigen Seminar erfuhren 30 Berufssoldaten im Clubhaus der Saaleckkaserne in Hammelburg, was beim Übergang vom aktiven Dienst in den Ruhestand zu beachten ist.
Der hauptamtliche Mitarbeiter im Landesverband Jonny Graf thematisierte u.a. einmal mehr die Vorsorgevollmacht. Diese sollte eigentlich von Soldaten bereits während ihrer aktiven Dienstzeit bei der Bundeswehr erteilt worden sein, so Graf. So bedürfe es beim Übergang in den Ruhestand lediglich einer Anpassung oder Ergänzung mit weiteren wichtigen Dokumenten, wie z.B. einer Patientenverfügung.
Regierungsoberinspektorin Kerstin Fischer, Sozialarbeiterin beim Sozialdienst der Bundeswehr in Hammelburg, stellte in Grundzügen den Sozialdienst der Bundeswehr und seine Leistungen vor, die weiterhin auch die ehemaligen Soldaten und ihre Angehörigen nutzen können. Sie beleuchtete den Wechsel aus dem aktiven Dienst in den Ruhestand aus sozialer Sicht. Für Gesprächsstoff sorgte Fischer mit 10 Tipps für den gelungenen Ruhestand.
Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber, Vorsitzender ERH im Landesverband Süddeutschland, stellte klar, dass er die zahlreichen Fragen der Berufssoldaten zum Übergang in den Ruhestand lediglich in einem Überblick und in Ansätzen beantworten könne. Er empfehle, rechtzeitig vor dem Ende der Dienstzeit an einem Seminar „Alterssicherungssysteme“ der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung des DBwV teilzunehmen oder das Angebot des Dienstherrn dazu anzunehmen. Die Seminarteilnehmer könnten dort umfassende Informationen von ausgewiesenen Fachleuten und individuelle Beratung erwarten. Hauber riss Themen wie Einmalzahlungen, Sonderzahlungen, Pflegeabzug, Pension, Hinzuverdienst und anderes mehr an. Er schilderte eigene Erlebnisse und Erfahrungen. „Nehmt rechtzeitig vor Dienstzeitende Kontakt zur Kameradschaft ERH eures Wohnsitzes auf!“, forderte Hauber. Nur so sei für Mitglieder auch künftig die Betreuung durch den Verband gesichert.
Die Oberstabsfeldwebel Barth und Schwarz aus dem Sanitätsunterstützungszentrum Hammelburg betrachteten den Ruhestand mit gravierenden Einschnitten in den künftigen Alltag aus gesundheitlicher Sicht. Reservedienstleistender Schwarz – selbst erst seit Kurzem im Ruhestand - berichtete aus der Praxis für die Praxis. Grundlegend für eine gute Gesundheit im Ruhestand sei, nach einer Übergangsphase den Alltag strukturiert und aktiv zu gestalten, so der Rat der beiden Sanitätsfeldwebel.
Mit seinem Lob am Ende des Seminars sprach Stabsfeldwebel Karl-Heinz Baginski im Namen aller Teilnehmer: „Die Vorträge waren durchweg sehr interessant. Ich habe für mich persönlich viele neue Informationen mitgenommen.“ Bezirksvorsitzender Hauptmann Oliver Hartmann lobte die jährlichen Seminare zur Vorbereitung auf den Ruhestand als Beispiel gelungener Betreuung der Mitglieder.
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