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Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Norbert Rossa, Joachim Odermatt, Walter Mämpel, dieter Jänchen und Hans-Georg Busch (v.l.) Foto: DBwV
Zur zweiten Mitgliederversammlung in diesem Jahr hatte die Kameradschaft ERH Region Hannover wieder in die OHG Hannover-Bothfeld eingeladen. Der Vorsitzende StFw a.D. Andreas Priesemann begrüßte ca. 100 Mitglieder und Gäste, insbesondere aber OStFw a.D Armin Komander, stv. Bundesvorsitzender ERH. Er ist vielen Kameraden aus seiner Dienstzeit in Hannover als Bezirks- und später als Landesvorsitzender ERH noch bekannt und hatte somit ein „Heimspiel“.
In einem, wie immer frei vorgetragenem Referat, zeichnete er zunächst die positiven Entwicklungen in der Reservistenarbeit auf. „Vor 2015 war der Dienst in der Reserve zunehmend weniger attraktiv, die Beorderungszahlen sanken und die Stellen wurden nicht ausgeschöpft“, so seine Bewertung. Mit der Schaffung einer zentralen Ansprechstelle als „Kompetenzzentrum für Reservistenangelegenheiten“ mit einer fachlich hoch qualifizierten Besetzung wurde eine Trendwende erreicht. Die bereits vollzogene Novellierung des Unterhaltssicherungsgesetzes (USG) und eine höhere Flexibilität bei den Einplanungen tragen wesentlich zu den Verbesserungen bei.Schwerpunkt seines Vortrages waren die Knackpunkte aus dem umfangreichen Feld „Versorgung“, hier insbesondere die 8. Verordnung zur Änderung der Bundesbeihilfeverordnung (8. Änd BBhV), die am 25.08.18 in Kraft getreten ist. Darin sind u.a. enthalten die Erhöhung Höchstbeträge im Bereich Heilmittel und Schaffung einer Rechtsgrundlage zur Direktabrechnung zwischen Beihilfestelle und Krankenhäusern. „Hier ist uns nach langen Verhandlungen mit dem Innenministerium der Einstieg endlich gelungen, es gibt aber noch etliche Hürden zu überwinden. Von 2800 Krankenhäusern in Deutschland sind bisher nur 70 bereit, direkt abzurechnen. Die Bundeswehrkrankenhäuser gehören leider nicht dazu", kritisierte Komander.
Er hatte für alle Teilnehmer ein Informationsblatt über die Direktabrechnung und einen Merkzettel für den Antrag auf Direktabrechnung bereit gehalten. Weiter kündigte er an, dass die Bundesgeschäftsstelle demnächst eine „Checkliste bei Todesfall“ herausgeben wird. In einer anschließenden Diskussionsrunde konnte Komander fachkundig noch offene Fragen ausführlich beantworten.Gemeinsam mit Komander ehrten Priesemann Hptm a.D. Hans-Georg Busch, OBtsm d.R. Dieter Jänchen, HFw d.R. Walter Mämpel, OFw d.R Joachim Odermatt und OTL a.D Norbert Rossa für 50-jährige, Hptm a.D. Manfred Braun, StFw a.D. Gerhard Goike und OTL a.D. Helmut Wiskow erhielten die Ehrung für 60-jährige Mitgliedschaft. Hptm a.D. Adalbert Mark, ein „Verbands-Urgestein“ am Standort Hannover, erhielt die Plakette für 50-jährige Mandatstätigkeit. U. a. gründete Mark die Kameradschaft ERH Reg Hannover am 03. März 1971 nachdem er 1969 die drei Hannoverschen Standortkamerdschaften zu einer StOKa vereinte und auch gleich den Vorsitz übernahm. Die Küche der OHG versorgte die Versammlungsteilnehmer mit einem guten Essen, die Sammlung für die Soldaten u. Veteranenstiftung erbrachte 240 Euro.
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