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Stoßen an: Hauptmann Manfred Winterholler (v. l.), Oberst Dirk Niedermeier und Franz Jung eröffnen das Sommerfest. Foto: DBwV
Ein Sommerfest wie jedes Jahr sollte es werden, so die Absicht des Organisationsteams der TruKa Kaufbeuren und des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe Abt Süd mit Hauptmann Manfred Winterholler und Hauptmann Mirko Steffen. Da hatten sie jedoch die Rechnung ohne die Bundeswehr gemacht. Teile am geplanten Veranstaltungsort waren nicht für eine Nutzung verfügbar, Terminüberschneidungen seitens der Dienststelle und der Absturz zweier Eurofighter mit einem tödlich verunglückten Piloten zeichneten den Organisatoren tiefe Kummerfalten ins Gesicht. Als dann das Verbot für gesellige Veranstaltungen aufgehoben worden ist, hatten alle nur ein Ziel vor Augen: Es sollte trotz allem ein Sommerfest 2019 geben, dessen Erlös auch dieses Mal zu je einem Drittel dem BundeswehrSozialwerk, dem Soldaten Hilfswerk und der Soldaten und Veteranen Stiftung des DBwV zugutekommen soll.
Alle packten mit an. So konnte am 1. Juli zur Mittagszeit die Grillstationen bestückt und der erste Hunger der Gäste gestillt werden. So gestärkt feierten die Besucher mit den Pfarrern der Militärseelsorge einen ökumenischen Gottesdienst. Die Fliegerhorstkapelle gab für diesen feierlichen Gottesdienst und das weitere Sommerfest den musikalischen Rahmen. Der Schirmherr Oberst Dirk Niedermeier eröffnete das Sommerfest mit dem feierlichen Anstich des 50-Liter-Bierfasses souverän mit zwei Schlägen. In seinem Grußwort hob der Kommandeur des TAusbZLw Abt Süd die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen hervor: "Sie dienen nicht nur der Kameradschaft und dem Gespräch unter den Gästen. Mit dem Erlös kann auch vielen Menschen in der Bundeswehr über die sozialen Verbände geholfen werden!"
Der Bezirksvorsitzende Bairisch Schwaben, Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung, dankte in seinem Grußwort den Organisatoren und der Dienststellenleitung, die dieses Sommerfest ermöglichten.
Leider musste das Fest am späten Nachmittag wegen des Absturzes des Hubschraubers EC 135, bei dem eine Pilotin verstarb, vorzeitig beendet werden. In dieser schweren Zeit sind die Gedanken bei den Angehörigen und der betroffenen Familien.
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