70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Seit vier Monaten bekämpfen sich die Konfliktparteien im Sudan. Einen durchschlagenden Erfolg konnte weder die Armee noch die RSF-Miliz verbuchen. Das Land versinkt in einer humanitären Krise.Khartum. Im Sudan ist kein Ende der Gewalt in Sicht. Am Dienstag ging die militärische Auseinandersetzung zwischen der Armee und der RSF-Miliz in den fünften Monat. «Das strategische Gesamtbild hat sich seit Beginn der Kämpfe kaum verändert», sagte Afrika-Experte Ben Hunter von der britischen Beratungsfirma Verisk Maplecroft der Deutschen Presse-Agentur. Keine der beiden Seiten sei in der Lage, entscheidende Offensiven durchzuführen. Seit dem 15. April kämpft im Sudan die Armee unter De-facto-Präsident Abdel Fattah al-Burhan gegen die paramilitärische Miliz Rapid Support Forces (RSF) des ehemaligen Vizemachthabers Mohammed Hamdan Daglo. Die Generäle hatten sich gemeinsam an die Macht geputscht, die versprochene Demokratisierung jedoch immer wieder hinausgezögert. Die beiden ehemaligen Verbündeten zerstritten sich in Fragen der Machtteilung. Der Luftwaffe war es nach dem Putsch gelungen, Hunderte Menschen aus dem Sudan zu evakuieren. Insgesamt konnten Menschen aus 30 Nationen gerettet werden, Als Folge des Putsches steuert das Land ungebremst in eine humanitäre Katastrophe. Gut 20 Millionen Sudanesen, das ist fast die Hälfte der Einwohner des Landes, sind laut Vereinten Nationen von einer schweren Hungerkrise betroffen. In der Hauptstadt Khartum spielen sich nach Augenzeugenberichten grauenhafte Szenen ab. Das Gesundheitssystem der Stadt ist fast vollständig zusammengebrochen. Leichen verwesen in der Sommerhitze bei Temperaturen um die 40 Grad Celsius auf offener Straße. In den vergangenen sechs Wochen habe die sudanesische Armee einige Rückschläge erlitten und die Kontrolle über verschiedene strategisch wichtige Gebiete verloren, so Hunter. Die Armee habe daher seit Anfang August verstärkt Ziele in Khartum aus der Luft angegriffen. Einen eindeutigen Vorteil habe in der Hauptstadt dennoch keine der beiden Parteien, so Hunter. Laut eines aktuellen Berichts des Konflikt-Datenanalysten Insecurity Insight fokussierten sich rund 60 Prozent der Gefechte auf den Bundesstaat Khartum. Aber auch in der westlichen Region Darfur kommt es demnach zu schweren Zusammenstößen. Die Region galt schon vor dem Konflikt als Hochburg der RSF. Diese hat ihre Wurzeln in der Region im Westen des Landes. Noch immer hat die Miliz hier die Oberhand. Insbesondere die ländlichen Gebieten liegen fest in der Hand der RSF. Dort wüten die Kämpfer mit brutaler Härte und fachen lange bestehende ethnische Konflikte erneut an. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass die RSF-Milizen in Darfur schwere Kriegsverbrechen begangen haben.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: