Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Wolgograd - Fast 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erwartet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge noch Funde von Hunderttausenden deutschen Soldaten. «Ich glaube, auf dem Gebiet Russlands, der Ukraine und Weißrusslands können wir von 300.000 reden, die noch gefunden werden können», sagte Volksbundpräsident Wolfgang Schneiderhan. Der Ex-Bundeswehr-General nahm am Donnerstag (12. September 2019) an der Einbettung von 1837 Toten der Schlacht von Stalingrad auf dem deutschen Friedhof Rossoschka teil.
Die Schlacht von Stalingrad im Winter 1942/43 gehörte zu den blutigsten des Zweiten Weltkrieges mit mehr als 700.000 Toten. Der Sieg der Sowjetarmee über die Wehrmacht wurde zum Wendepunkt im Krieg. Rund 65.000 Wehrmachtssoldaten sind in Rossoschka beigesetzt.
Schneiderhan sieht ungeachtet politischer Spannungen zwischen Russland und Deutschland im Ukraine-Konflikt die Arbeit in Wolgograd als «große Erfolgsgeschichte». «Wir können Russland dankbar sein, dass wir hier Friedhöfe errichten und Erinnerungsorte für die Angehörigen schaffen können», sagte er.
Weil die Generation derer, die den Krieg erlebt hat, ausstirbt, bemüht sich der Volksbund stärker auch um jüngere Menschen. «Friedhof als Lernort ist unsere strategische Aufstellung für die Zukunft», sagte der 73-Jährige. Neben der Kernaufgabe der Umbettung gefallener Soldaten nehme der Volksbund immer stärker auch die in sowjetischer Kriegsgefangenschaft gestorbenen Deutschen in den Blick.
Seit Beginn seiner Arbeit in Russland, die erst seit 1992 vertraglich geregelt ist, hat der Volksbund mehr als 400.000 Soldaten eingebettet, davon fast 13.000 im vergangenen Jahr. Rund 30 000 Suchanfragen erreichen die Organisation immer noch jährlich - inzwischen auch aus den USA oder Australien. Dort interessieren sich Nachkommen deutscher Auswanderer für das Schicksal ihrer Vorfahren. Der Volksbund, der in diesem Jahr sein 100. Gründungsjubiläum feiert, kümmert sich um die Kriegsgräber im Ausland - in 46 Ländern.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: