70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Wolgograd - Fast 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs erwartet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge noch Funde von Hunderttausenden deutschen Soldaten. «Ich glaube, auf dem Gebiet Russlands, der Ukraine und Weißrusslands können wir von 300.000 reden, die noch gefunden werden können», sagte Volksbundpräsident Wolfgang Schneiderhan. Der Ex-Bundeswehr-General nahm am Donnerstag (12. September 2019) an der Einbettung von 1837 Toten der Schlacht von Stalingrad auf dem deutschen Friedhof Rossoschka teil.
Die Schlacht von Stalingrad im Winter 1942/43 gehörte zu den blutigsten des Zweiten Weltkrieges mit mehr als 700.000 Toten. Der Sieg der Sowjetarmee über die Wehrmacht wurde zum Wendepunkt im Krieg. Rund 65.000 Wehrmachtssoldaten sind in Rossoschka beigesetzt.
Schneiderhan sieht ungeachtet politischer Spannungen zwischen Russland und Deutschland im Ukraine-Konflikt die Arbeit in Wolgograd als «große Erfolgsgeschichte». «Wir können Russland dankbar sein, dass wir hier Friedhöfe errichten und Erinnerungsorte für die Angehörigen schaffen können», sagte er.
Weil die Generation derer, die den Krieg erlebt hat, ausstirbt, bemüht sich der Volksbund stärker auch um jüngere Menschen. «Friedhof als Lernort ist unsere strategische Aufstellung für die Zukunft», sagte der 73-Jährige. Neben der Kernaufgabe der Umbettung gefallener Soldaten nehme der Volksbund immer stärker auch die in sowjetischer Kriegsgefangenschaft gestorbenen Deutschen in den Blick.
Seit Beginn seiner Arbeit in Russland, die erst seit 1992 vertraglich geregelt ist, hat der Volksbund mehr als 400.000 Soldaten eingebettet, davon fast 13.000 im vergangenen Jahr. Rund 30 000 Suchanfragen erreichen die Organisation immer noch jährlich - inzwischen auch aus den USA oder Australien. Dort interessieren sich Nachkommen deutscher Auswanderer für das Schicksal ihrer Vorfahren. Der Volksbund, der in diesem Jahr sein 100. Gründungsjubiläum feiert, kümmert sich um die Kriegsgräber im Ausland - in 46 Ländern.
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