Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
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EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
KSK-Soldaten bei einer Vorführung: Kommandeur Brigadegeneral Markus Kreitmayr richtete sich mit deutlichen Worten an die ihm unterstellten Soldaten. Foto: Bundeswehr/Falk Bärwald
Calw. Vor wenigen Tagen geschah der gravierendste Einschnitt in der 24-jährigen Geschichte des Kommandos Spezialkräfte (KSK): Die 2. Kompanie, ins Schlaglicht geraten durch diverse Rechtsextremismusverdachtsfälle, wurde aufgelöst. Nun hat die Bundeswehr die Rede zum Auflösungsappell von Brigadegeneral Markus Kreitmayr, Kommandeur des KSK, auf ihrer Homepage veröffentlicht. Online verfügbar ist ebenso die Rede Kreitmayrs zum Appell am 7. Juli.
Man kann Brigadegeneral Kreitmayr bestimmt nicht vorwerfen, dass seine Worte zu den Vorgängen im KSK und zu den Umwälzungen, vor denen der Eliteverband der Bundeswehr steht, nicht deutlich genug waren. „Alles, was sich um diesen Phänomenbereich Rechtsextremismus dreht, hat das Potential, unverändert den ganzen Verband mit all seinen Fähigkeiten und seiner Leistungsfähigkeit und all seiner Geschichte und Tradition zu zerstören.“
Mahnende Worte des Kommandeurs, die beherzigt werden sollten. Denn es droht tatsächlich Ende Oktober eine Auflösung des gesamten Verbands, sollte das eingeleitete Maßnahmenpaket – unter anderem die Auflösung der 2. Kommandokompanie und die Unterstellung des Bereichs truppendienstliche Ausbildung unter die Infanterieschule – nicht die gewünschte Wirkung zeigen. Bis zu diesem Zeitpunkt muss ein ministerieller Zwischenbericht vorgelegt werden.
„Wir haben diesen Auftrag zu 100 Prozent loyal, diszipliniert und professionell umzusetzen. Ganzheitlich“, betonte Kreitmayr. Schwerpunkt werde es sein, die Ermittlungen im Bereich Rechtsextremismus nach vorne zu tragen, sagte der Kommandeur, ebenso aber die Ermittlungen im Bereich Munitionsbewirtschaftung und Umgang mit Munition. Diesen bezeichnete Kreitmayr als „unfassbar und in Teilen schlicht rechtswidrig“.
Zum Auflösungsappell der 2. Kommandokompanie beschwor Kreitmayr den Teamgeist, um den Verband wieder aus der Krise zu führen: „Gemeinsam werden wir ‚das Richtige tun‘ und ‚das Richtige richtig tun‘ – oder anders ausgedrückt: ‚Die Haltung und der Wille entscheiden‘.“
Die Reden von Brigadegeneral Kreitmayr finden Sie hier:
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