Der Vorsitzende der sKERH Lübz, Wolfgang Höhne (rechts), bedankt sich bei Militärpfarrer von Engelhardt für seinen Vortrag. Foto: Wolfgang Höhne

Der Vorsitzende der sKERH Lübz, Wolfgang Höhne (rechts), bedankt sich bei Militärpfarrer von Engelhardt für seinen Vortrag. Foto: Wolfgang Höhne

20.05.2026
Wolfgang Höhne

Lübz: Militärseelsorge in der Bundeswehr

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung hatte die selbstständige Kameradschaft Ehemalige/Reservisten/Hinterblieben (sKERH) Lübz den Militärpfarrer Herrn Baron Roland von Engelhardt zum Austausch über die Militärseelsorge in der Bundeswehr eingeladen.

Mitte Mai traf sich die sKERH Lübz im Naturkundemuseum in Goldberg, um sich intensiv mit der Militärseelsorge in der Bundeswehr zu beschäftigen. Vierundzwanzig Jahre nachdem sich die sKERH schon einmal mit der Thematik beschäftigt hatte, stand die diesjährige Veranstaltung unter dem Gesichtspunkt, die Anpassungen der Militärseelsorge an die aktuelle Situation darzustellen. Der Referent, Militärpfarrer Baron Roland von Engelhardt, schilderte in einem Einstiegsvortrag die Entwicklung der Militärseelsorge in den letzten Jahren. Dabei machte er auch anhand persönlicher Erlebnisse deutlich, dass die Militärseelsorge insbesondere in den Einsätzen und Missionen eine wichtige Rolle spielt. Aktuell sei die Militärseelsorge damit beschäftigt, sich auf die Aufgaben im Rahmen des „O-PLAN Deutschland“ vorzubereiten, um damit auf mögliche Szenarien im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung reagieren zu können und dadurch zur Erfüllung der militärischen Aufgaben beizutragen.

Im Rahmen der anschließenden Aussprache schilderten Teilnehmer ihre Erfahrungen mit der Militärseelsorge in den Einsätzen im Kosovo und Afghanistan. Viele Mitglieder stimmten diesen Erfahrungen vollumfänglich zu und machten deutlich, dass die Anwesenheit der Militärseelsorger Einfluss auf die Soldatinnen und Soldaten hat.

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