70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Baku. Im jüngsten Krieg mit Armenien um die Region Berg-Karabach im Süden des Kaukasus sind auf Seiten Aserbaidschans mindestens 2783 Soldaten getötet worden. Die Regierung in Baku nannte am Donnerstag (3. Dezember) erstmals eine Zahl an Toten. Mehr als 100 Soldaten würden noch vermisst, hieß es aus dem Verteidigungsministerium. 1245 Verletzte würden weiterhin behandelt. Das Land hatte bisher mit Verweis auf die geltende Zensur während des Kriegsrechts keine Zahlen preisgegeben.
Der Kriegsgegner Armenien hatte zuletzt 1746 getötete Soldaten gemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten in dem Krieg vom 27. Januar bis 9. November auf mehr als 4600 - einschließlich der zivilen Opfer beider Seiten. Aserbaidschan sieht sich als Sieger in dem 44-tägigen Konflikt. Feiern will das Land am 10. Dezember mit einer Militärparade, an der auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan teilnehmen soll, berichtete die unabhängige aserbaidschanische Nachrichtenagentur Turan.
Das Präsidentenamt in Baku erklärte, der zweite Karabach-Krieg gehe in die Geschichte als Vaterländischer Krieg ein, in dem Karabach nach «fast 30-jähriger armenischer Okkupation (...) von einer feindlichen Invasion befreit wurde». Staatschef Ilham Aliyev erklärte den 8. November zum «Tag des Sieges», der künftig jährlich gefeiert werde. An dem Tag war die für Aserbaidschan besonders wichtige Stadt Schuscha zurückerobert worden. Danach hatte Armenien praktisch kapituliert in einem von Russland vermittelten Abkommen.
Seither kommt es in der armenischen Hauptstadt Eriwan immer wieder zu Protesten mit Rücktrittsforderungen gegen Regierungschef Nikol Paschinjan. Er sieht sich als «Verräter» in der Kritik, weil er mit Russlands Präsident Wladimir Putin und Aliyev in dem Abkommen auch die kampflose Übergabe größerer Gebiete an Aserbaidschan zusicherte. An diesem Samstag sind neue Massenproteste in Eriwan geplant.
Die beiden Ex-Sowjetrepubliken kämpfen seit Jahrzehnten immer wieder um Berg-Karabach. Nun holte sich das islamisch geprägte Aserbaidschan weite Teile des Anfang der 1990er verlorenen Gebiets zurück. Das Land wurde von seinem «Bruderstaat» Türkei unterstützt. Als Schutzmacht Armeniens gilt Russland, das 2000 Friedenssoldaten zur Überwachung der Waffenruhe in die Region geschickt hat.
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