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Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Seit 1999 ist die Bundeswehr im Kosovo im Einsatz. Rund 150 zusätzliche Soldatinnen und Soldaten will Deutschland im kommenden Jahr in die frühere serbische Provinz entsenden. Foto: picture alliance/dpa | Sina Schuldt
Die Bundeswehr will wieder Einsatztruppen ins Kosovo schicken, erstmals seit Jahren. Mit den jüngsten Ereignissen habe das aber nichts zu tun.
Bewaffnete, eskalierende Spannungen, Tote: Bei den ganzen Weltkrisen vergisst man ja gerne mal, dass auch das Kosovo keine friedliche Region ist. Seit 1999 ist die Bundeswehr im Rahmen der KFOR-Mission in dem ehemals serbischen Landesteil engagiert – es ist der mit Abstand längste Einsatz der Armee. Und ein Ende ist nicht absehbar.
Im Gegenteil: Ab April 2024 wird Deutschland eine weitere Kompanie für die 3400 Mann umfassende UN-Mission abstellen. Bisher sind 85 davon aus Deutschland, davon etwa dreißig im Stab der KFOR, der Rest bei den Unterstützungs- und Aufklärungskräften sowie fünfzehn zur Beratung der kosovarischen Sicherheitskräfte in den NATO Advisory and Liaison Teams (NALT). Neunzig weitere werden in einem halben Jahr dazukommen, dazu etwa 65 zur Versorgung und Unterstützung. Die Aufgabenbeschreibungen der deutschen Soldaten, die dort dann im Regionalkommando West eingesetzt zu werden, redet nicht um den heißen Brei herum: „Crowd & Riot Control“, also das Kontrollieren und Auflösen von Menschenmassen – schließlich hat sich die Sicherheitslage nicht verbessert.
Mit den aktuellen Spannungen habe die zusätzliche Entsendung dennoch nichts zu tun, sagt das BMVg. Vielmehr ersetzen die Deutschen eine österreichische Kompanie. „Der Ersatz beweist aber,“ sagt Oberstleutnant Marcel Bohnert, Zweiter stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes, „dass die Bundeswehr, neben der Ausrichtung auf Landes- und Bündnisverteidigung, auch weiterhin zum internationalen Krisenmanagement befähigt sein muss.“
Die Entsendung erfordert kein neues Mandat – schließlich ist das erst im Mai verlängert worden, nachdem am 5. Oktober letzten Jahres der NATO bei der jährlichen Konferenz zur Kräftegestellung eine Kompanie angezeigt worden war. Insgesamt können nun bis zu 400 deutsche Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden, das war bereits im Mai so und das hat sich nicht verändert. Eine weitere Erhöhung der deutschen KFOR-Kräfte ist also möglich.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) schloss dies auch ausdrücklich nicht aus, sollte es nötig werden. Bohnert sagt: „Mein eigener Einsatz im Kosovo liegt inzwischen mehr als 23 Jahre zurück. Die Bundeswehr hat damals mit einem umfangreichen Kontingent vor Ort zusammen mit anderen Nationen den Grundstein für eine lange Phase der Stabilität in der Region gelegt.“
Das gilt damals wie heute.
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