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Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
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Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz treffen Ende der Woche Großmächte aufeinander. Das Klima ist rauer als zuvor. Kanzlerin Merkel zieht Vergleiche zum Kalten Krieg.
Berlin - Vor der Münchner Sicherheitskonferenz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bedeutung des Multilateralismus hervorgehoben. «Die Überzeugung, dass wir miteinander mehr gewinnen, als wenn wir gegeneinander arbeiten, steht zur Debatte», sagte sie in ihrer am Wochenende veröffentlichten Videobotschaft. Sie werde sich auf der am Freitag beginnenden Konferenz «sehr stark» dafür einsetzen, dass multilaterale Strukturen erhalten und weiterentwickelt würden. Angesichts neuer Konflikte und neuer Herausforderungen wie Terrorismus sei das Miteinandersprechen heute «mindestens genauso wichtig wie zu Zeiten des Kalten Krieges».
Die Münchner Konferenz wurde in dieser Zeit ins Leben gerufen. Sie ist das größte Expertentreffen zum Thema Sicherheitspolitik weltweit. Von Freitag bis Sonntag Februar werden etwa 90 Minister und 30 Staats- und Regierungschefs erwartet. Unter den Rednern ist neben Merkel auch US-Vizepräsident Mike Pence. Aus den USA reist auch die Vorsitzende des Abgeordnetenhauses und Trump-Kontrahentin Nancy Pelosi an. Der französische Präsident Emmanuel Macron dagegen sagte ab.
Konferenzchef Wolfgang Ischinger warnte vor dem Treffen in teils drastischen Worten vor einer wachsenden Unsicherheit in der Welt. «Die globale Ordnung löst sich auf», sagte er. Die Vorstellung einer internationalen Ordnung, die auf gemeinsamen Regeln und einem globalen Ordnungsgefüge gründe, könne man kaum mehr aufrechterhalten. Großmachtrivalitäten würden offenbar wieder stärker ausgetragen.
US-Botschafter Richard Grenell wies Behauptungen zurück, die transatlantische Partnerschaft stecke in einer Krise - die deutsch-amerikanischen Beziehungen seien aber «an einigen Stellen reformbedürftig», sagte er der «Welt am Sonntag». So mahnte Grenell erneut eine stärkere Erhöhung der Verteidigungsausgaben in Deutschland an. «Amerika erinnert seinen großartigen Bündnispartner Deutschland lediglich daran, dass dies keine Zeiten sind, um die Nato zu schwächen oder auszuhöhlen», sagte er.
In ihrem Strategiebericht für die Nato verspricht die Bundesregierung den Bündnispartnern allerdings bereits, es nicht bei den zugesagten 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bis 2024 zu belassen. Jedoch vermeidet es die Bundesregierung - anders als üblich -, der Nato konkrete Schritte zu melden. Grenell sagte, natürlich habe er Verständnis dafür, dass die Deutschen ihr Steuergeld lieber «zuhause ausgeben, statt den Militärhaushalt aufzustocken». Den amerikanischen Steuerzahlern gehe es aber genauso.
Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) plädierte angesichts des Scheiterns des INF-Abrüstungsvertrags dafür, sich auch die Option der Nachrüstung offenzuhalten. «Ich setze darauf, dass sich Amerikaner und Russen am Ende einigen werden. Ich finde es aber falsch, dass einige den Gedanken der Nachrüstung von vornherein ausschließen. Das würde unsere Verhandlungsposition schwächen», sagte er der «Welt am Sonntag». Die USA wollen aus dem Vertrag zum Verzicht auf landgestützte atomare Mittelstreckenwaffen aussteigen und begründen diesen Schritt mit russischen Verstößen gegen die Regelungen.
Außenminister Heiko Maas (SPD) hat sich mehrfach gegen eine Stationierung neuer Mittelstreckenraketen in Europa ausgesprochen. Der frühere Verteidigungsminister Volker Rühe (CDU) forderte die Bundesregierung im «Tagesspiegel» auf, die Bundeswehr stattdessen zur «stärksten konventionellen Streitmacht Europas» zu machen.
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