Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Der Evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat zum 75-jährigen Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 Stellung genommen: Der 8. Mai 1945 beendete in Deutschland die nationalsozialistische Schreckensherrschaft sowie die Kampfhandlungen der Soldaten und das Leid großer Teile der Zivilbevölkerung, so Rink. Es sei aber gleichzeitig ein Tag der Mahnung und des Dankes: „Die Stunde vermeintlich nationalen Unheils war eine Stunde göttlichen Heils“, so Rink.
Der 8. Mai sei ein Tag des Dankes an die Alliierten, die größte Opfer auf sich genommen hätten, um Deutschland und das besetzte Europa durch einen „gerechtfertigten Krieg“ vom Nationalsozialismus zu befreien. „Es war ein Befreiungskrieg, der auf einen Weg zum gerechten Frieden führte“, so Rink. Die gesellschaftliche Diskussion über ein friedenserzwingendes Eingreifen müsse weitergeführt werden.
Die Überlebenden in Deutschland hätten sich damals der nicht leichten Aufgabe gestellt, Schuld abzutragen. Deshalb hätten Christen das Versagen der Kirche im Stuttgarter Schuldbekenntnis von 1945 mit den Worten bekannt: „Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden. Wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben.“ Das Schuldbekenntnis bleibe eine fortwährend mahnende Verpflichtung für alle Christinnen und Christen im Land.
„In der Stunde Null, am Ende des Zweiten Weltkriegs steht ein neuer Anfang mit dem Auftrag zum Frieden“, äußerte sich der EKD-Bischof für die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr. „Wir können dankbar und hoffnungsvoll für eine Völkergemeinschaft sein, in die die Deutschen und ihre Kirchen aufgenommen wurden, um Frieden zu machen mit der Welt und mit sich selbst.“
Am 8. Mai 1945 war in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation der deutschen Truppen unterzeichnet worden. Im Laufe des Tages legten deutsche Verbände in Frankreich, Norwegen, Dänemark, Lettland, aber auch in Ostpreußen ihre Waffen nieder.
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