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Klartext in spannenden Zeiten
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Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
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Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Der Evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat zum 75-jährigen Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 Stellung genommen: Der 8. Mai 1945 beendete in Deutschland die nationalsozialistische Schreckensherrschaft sowie die Kampfhandlungen der Soldaten und das Leid großer Teile der Zivilbevölkerung, so Rink. Es sei aber gleichzeitig ein Tag der Mahnung und des Dankes: „Die Stunde vermeintlich nationalen Unheils war eine Stunde göttlichen Heils“, so Rink.
Der 8. Mai sei ein Tag des Dankes an die Alliierten, die größte Opfer auf sich genommen hätten, um Deutschland und das besetzte Europa durch einen „gerechtfertigten Krieg“ vom Nationalsozialismus zu befreien. „Es war ein Befreiungskrieg, der auf einen Weg zum gerechten Frieden führte“, so Rink. Die gesellschaftliche Diskussion über ein friedenserzwingendes Eingreifen müsse weitergeführt werden.
Die Überlebenden in Deutschland hätten sich damals der nicht leichten Aufgabe gestellt, Schuld abzutragen. Deshalb hätten Christen das Versagen der Kirche im Stuttgarter Schuldbekenntnis von 1945 mit den Worten bekannt: „Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden. Wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben.“ Das Schuldbekenntnis bleibe eine fortwährend mahnende Verpflichtung für alle Christinnen und Christen im Land.
„In der Stunde Null, am Ende des Zweiten Weltkriegs steht ein neuer Anfang mit dem Auftrag zum Frieden“, äußerte sich der EKD-Bischof für die evangelische Seelsorge in der Bundeswehr. „Wir können dankbar und hoffnungsvoll für eine Völkergemeinschaft sein, in die die Deutschen und ihre Kirchen aufgenommen wurden, um Frieden zu machen mit der Welt und mit sich selbst.“
Am 8. Mai 1945 war in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation der deutschen Truppen unterzeichnet worden. Im Laufe des Tages legten deutsche Verbände in Frankreich, Norwegen, Dänemark, Lettland, aber auch in Ostpreußen ihre Waffen nieder.
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