70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin - Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg weist auf die große Gefahr von Cyberattacken als Teil künftiger militärischer Konflikte hin. «Bedroht sind zum Beispiel die kritische Infrastruktur, die Energieversorgung, der Finanzsektor, Krankenhäuser und demokratische Institutionen», sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (25. Februar 2019). «Wir haben bereits viele Angriffe erlebt», ergänzte er. Die Nato habe daher beschlossen, dass auch Cyberattacken den Bündnisfall auslösen können. «Sie können so viel Schaden anrichten und Menschenleben kosten wie andere Angriffe.» Es werde künftig «keinen vorstellbaren Konflikt» ohne Cyber-Dimension geben.
Der Bündnisfall kann ausgerufen werden, sollte einer oder mehrere der 29 Nato-Mitgliedstaaten von einem Gegner angegriffen werden. In der Folge müssten dann die anderen Alliierten Beistand leisten.
Deutschland hatte erst vor gut einer Woche bekannt gegeben, der Nato künftig Cyberkrieg-Fähigkeiten zur Verfügung zu stellen. Hintergrund sind Bündnispläne, bei Nato-Einsätzen künftig auch Cyberwaffen einzusetzen. Dazu waren bereits 2017 Leitlinien für militärische Cyberangriffe vereinbart worden. Mit gezielten Cyberattacken lassen sich beispielsweise Propagandaseiten des Gegners im Internet lahmlegen. Möglich wäre es aber auch, ganze Computer- oder Mobilfunknetze auszuschalten, um die Kommunikation oder die Stromversorgung von Militäranlagen oder Unternehmen zu stören.
Als Beispiel für den erfolgreichen Einsatz von Cyberwaffen nennt die Nato den von den USA angeführten Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). In ihm wurden in der Vergangenheit regelmäßig Kommunikations- und Computernetzwerke von IS-Kämpfern ausgeschaltet.
Eigene Fähigkeiten für Attacken entwickelt die Nato vorerst nicht. Sie werden freiwillig von Mitgliedstaaten bereitgestellt werden. Neben den USA tun dies bislang Großbritannien, die Niederlande, Estland und Dänemark.
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