Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Brüssel. Der Kommandeur der von der NATO geführten Friedenstruppe im Kosovo fordert von den Konfliktparteien in der Region zusätzliche Anstrengungen. Er rufe beide Seiten auf, die Vermittlungsbemühungen der EU konstruktiver und proaktiv zu unterstützen, sagte der italienische Generalmajor Angelo Michele Ristuccia vor einem Besuch der kosovarischen Präsidentin Vjosa Osmani an diesem Donnerstag in Brüssel. Von einseitigen Maßnahmen, die eine Normalisierung der Situation gefährdeten, müsse Abstand genommen werden. Beide Seiten müssten den Willen haben, eine politische Lösung zu finden. Hintergrund der Aufforderungen von Ristuccia sind die besorgniserregenden Entwicklungen in den Beziehungen zwischen dem Kosovo und Serbien in den vergangenen Monaten. Ende Mai hatten gewalttätige Serben im Nord-Kosovo im Zuge von Auseinandersetzungen sogar Soldaten der Friedenstruppe KFOR angegriffen. Diese setzten Tränengas und Blendgranaten ein. 30 italienische und ungarische Soldaten sowie mehr als 50 Serben erlitten Verletzungen. Auslöser des Konflikts war die Einsetzung albanischstämmiger Bürgermeister, die aus Wahlen hervorgegangen waren, die die Serben auf Geheiß Belgrads boykottiert hatten. Das heute fast ausschließlich von Albanern bewohnte Kosovo hatte sich 2008 für unabhängig erklärt. Serbien erkennt diesen Schritt bis heute nicht an und verlangt die Rückgabe seiner ehemaligen Provinz. Die KFOR war 1999 nach einer NATO-Intervention gegen Serbien ins Kosovo eingerückt. Auf Grundlage eines Mandats des UN-Sicherheitsrats ist sie für die Gewährleistung der Sicherheit in dem Land zuständig. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen hatte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg Ende Mai eine Verstärkung der Truppe um 700 weitere Soldaten angekündigt. Derzeit gehören ihr nach Angaben von Ristuccia etwa 4500 Soldaten aus insgesamt 27 NATO-Ländern und Partnerstaaten an. Deutschland nahm zuletzt mit etwa 70 Soldaten am KFOR-Einsatz teil.
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