15.06.2023
dpa

NATO will neue Einheit zum Schutz von Unterwasserleitungen aufbauen

Brüssel. Die NATO will eine neue Einheit für den besseren Schutz von Pipelines und anderer kritischer Infrastruktur in den Meeren aufbauen. Es gehe darum, das Lagebild und die maritime Präsenz zur Abschreckung und Verteidigung zu stärken, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. Das neue «Maritime Zentrum für die Sicherheit kritischer Unterwasser-Infrastruktur» solle beim Marinehauptquartier Marcom in Northwood bei London angesiedelt werden. Er erwarte eine entsprechende Entscheidung beim Treffen der Verteidigungsminister an diesem Donnerstag und Freitag, 15. und 16. Juni.

Zuletzt hatte die NATO bereits in Brüssel eine Koordinierungszelle für einen besseren Schutz von Pipelines und anderer kritischer Infrastruktur eingerichtet. Der Aufbau erfolgte in Reaktion auf die mutmaßlichen Sabotageakte gegen die Erdgasleitungen Nord Stream 1 und Nord Stream 2. Ziel ist am Ende eine bessere Überwachung besonders gefährdeter Pipelines oder Unterwasser-Kabel - zum Beispiel auch mit Unterwasserdrohnen oder U-Booten.

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