Mit über 1000 Jahren, haben die Eichen teilweise ein beeindruckendes Alter erreicht. Foto: Steffen Braun

Mit über 1000 Jahren, haben die Eichen teilweise ein beeindruckendes Alter erreicht. Foto: Steffen Braun

08.06.2026
Steffen Braun

Neubrandenburg: Führung durch das Naturmonument Ivenacker Eichen

Zu einer Führung durch das Nationale Naturmonument Ivenacker Eichen traf sich die Kameradschaft Ehemalige/Reservisten/Hinterbliebene (KERH) Neubrandenburg.

Der Erlebniswald in Ivenack war der Treffpunkt der KERH Neubrandenburg zur Monatsveranstaltung im Mai 2026. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden der Kameradschaft, Hauptmann a. D. Steffen Braun, übernahm Forstmeister Ralf Sodmann. In seinen Ausführungen erklärte er der Gruppe die Geschichte des Hutewaldes (kommt vom Viehhüten) der zum Ivenacker Tierpark gehört. So trieben hier schon die Slawen ihr Vieh zum Weiden. Ab 1555 nutzten dann die Grafen Plessen-Malzahn das Gebiet als Dammwildgatter für die Jagd, wodurch der Baumbestand geschützt wurde. 

Der anschließende Rundgang machte dann deutlich, welche Naturdenkmäler hier zu sehen sind. Teilweise stehen im Erlebniswald, 1000 Jahre alte Eichen. Auch der Baumkronenpfad und der Tiergarten durften nicht fehlen. Dabei erzählte der erfahrene Forstmeister auch die ein oder andere Geschichte, wie die um den Schimmelhengst Herodot der während der französischen Besatzung in einer Eiche versteckt wurde. Ziel des Rundganges war dann das renovierte Forsthaus, von dessen Gelände man einen herrlichen Blick auf das Schloss Ivenack hat. Bei einem leckeren Imbiss und guten Gesprächen klang der Besuch dann aus.

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