Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das Wichtigste: richtiges Schuhwerk. Die Industrie kommt mit der Lieferung neuer Bundeswehrstiefel nicht hinterher. Das betrifft aber vor allem die Kampfschuhe der Soldaten, die im Büro arbeiten.
Berlin - Die geplante Vollausstattung der Bundeswehr mit neuen Kampfstiefeln verschiebt sich wegen Lieferschwierigkeiten der Industrie bis ins Jahr 2022. Das Verteidigungsministeriums trat am Mittwoch (28. August 2019) in Berlin aber einem Bericht entgegen, wonach Soldaten deswegen ohne die nötige Ausrüstung bleiben könnten. «Stand heute ist, dass über 160.000 Soldaten dieses neue paar Kampfstiefel haben und sie auch in das zweite Paar tauschen können», sagte der Offizier.
Die Bundeswehr führt derzeit das neue «Kampfschuhsystem Streitkräfte» ein. Soldaten sollen ein leichtes Modell und zwei Paar schwere Stiefel erhalten. Die Umstellung solle 2020 abgeschlossen sein, dauere nun aber länger, wie der «Tagesspiegel» (Mittwoch) berichtete. «Die vollständige Umsetzung des neuen Kampfschuhsystems Streitkräfte wird nach derzeitiger Planung bis zum Ende des zweiten Quartals 2022 abgeschlossen sein», heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der FDP-Abgeordneten Marie-Agnes Strack-Zimmermann.
Ziel sei, dass die Soldaten in der Truppe («Feldanzug») alle drei Paar Schuhe bis zum kommenden Jahr erhalten, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums. Bis zum Jahr 2022 sollten dann auch Soldaten in den Stäben die Stiefel erhalten. Deren Arbeit spielt sich oftmals in Büros ab.
«Wir reden da über 1,1 Millionen Paar Schuhe und dass die Industrie eben an ihrer Leistungsgrenze oder an ihrer Produktionsgrenze arbeitet», sagte der Sprecher. Deswegen sei priorisiert worden.
Der Wechsel von zwei Paar des «Ganzjahresschuhs» auf zwei Paar vom «Kampfschuh, schwer» und ein Paar vom «Kampfschuh, leicht» ist seit 2016 geplant. Dem Schreiben an Strack-Zimmermann zufolge haben inzwischen zwar gut 160.000 der knapp 183.000 Soldaten ein erstes Paar des schweren, schwarzen Kampfschuhs. Den leichten Schuh - eine Art Sommerstiefel mit Stoffanteilen - haben demnach nur gut 31.000 Soldatinnen und Soldaten.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: