Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Verteidigungsminister Pistorius hat seine Pläne für einen neuen Wehrdienst vorgelegt, der auf zunächst auf Freiwilligkeit basiert. Die Union ist das zu schwammig.
Berlin. Unionsfraktionsvize Norbert Röttgen hält den von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) vorgelegten Gesetzesentwurf zum Wehrdienst für unzureichend. «Die Vorschläge von Pistorius für den neuen Wehrdienst werden seiner eigenen sicherheitspolitischen Bedrohungsanalyse nicht gerecht», sagte der für Außen- und Sicherheitspolitik zuständige CDU-Politiker der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Mittwoch).
Dabei verwies er auch auf den enormen und mit den neuen Nato-Zielen gestiegenen Personalbedarf der Streitkräfte. Es sei angesichts des Aufholbedarfs in kurzer Zeit unerlässlich, dass in dem Gesetz klare Zielmarken formuliert werden, die zu bestimmten Zeitpunkten zu erreichen seien.
«Es muss zudem ein Zeitpunkt festgelegt werden, wann im Falle der Nicht-Erreichung der Ziele der im Koalitionsvertrag vereinbarte Übergang von der Freiwilligkeit zur Wehrpflicht stattfindet», forderte Röttgen. Dieser Übergang müsse geknüpft an Voraussetzungen schon in diesem Gesetz geregelt werden. «Deutschland kann sich nicht mehr leisten, weiter Zeit zu vergeuden», sagte Röttgen. «Wir brauchen jetzt nachprüfbare, klare Schritte, um verteidigungsfähig zu werden.»
Widerstand gegen einen Automatismus gibt es in der SPD. Pistorius setzt auf Freiwilligkeit und will vermehrt Anreize schaffen. Verbindliche Zwischenetappen beim Personalaufwuchs formuliert er nicht. Der Gesetzentwurf für den neuen Wehrdienst soll dem Kabinett Ende August vorgelegt werden und zu Jahresbeginn 2026 in Kraft treten.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: