70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Sicherheitslage im Norden Malis verbessert sich kaum, die Zahl der Angriffe mit versteckten Sprengsätzen ist sogar gestiegen. Die Verteidigungsministerinnen Deutschlands und Frankreichs bekräftigen nun ihre Zusammenarbeit - kurz nach einem neuerlichen Anschlag. Gao - Ein Selbstmordattentäter hat vor dem Besuch der Verteidigungsministerinnen Deutschlands und Frankreich im Nordosten Malis eine zivile Hilfsorganisation angegriffen und zwei Menschen getötet. Bei dem Angriff am Montagabend (12. November 2018) in Gao - wenige Kilometer entfernt vom Camp der UN-Truppe Minusma - wurden zudem etwa 30 Menschen verletzt, darunter 10 Kinder. Ursula von der Leyen und ihre französische Kollegin Florence Parly bekräftigten am Dienstag in Gao die deutsch-französische Zusammenarbeit in dem westafrikanischen Land. «Wir stehen für Sicherheit, Ausbildung und die wirtschaftliche Entwicklung in der Sahel-Region», sagte von der Leyen. Deutsche Soldaten rückten nach dem Anschlag aus und sicherten die Evakuierung ab, wie ein Offizier sagte. Sie setzten eine Drohne und gepanzerte Spähwagen ein und verstärkten einen Kontrollpunkt der malischen Streitkräfte. Die Sicherheitslage im Norden Malis bleibt nach Militärangaben fragil, teils hat sie sich sogar verschlechtert. So wurde bei Angriffen mit versteckten Sprengfallen (IED) in diesem Jahr bereits die Zahl des Vorjahres erreicht. Dies sei für die eingesetzten deutschen Soldaten die größte Gefahr - gefolgt von «komplexen Angriffen», bei denen gleichzeitig mit Mörsern, Selbstmordattentätern und Maschinengewehren attackiert werde. Zu dem Attentat hat sich nach Minusma-Angaben die islamistische Terrorgruppe Jnim bekannt, die dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahesteht und im März als Zusammenschluss mehrerer Gruppierungen entstanden war. Der Attentäter habe eine Hilfsorganisation angegriffen, die für das UN-Entminungsprogramm in dem Land arbeite. Dem malischen Sicherheitsministerium zufolge explodierte ein Fahrzeug im Innenhof eines Gebäudes. Das Ministerium geht von drei Toten und zwei Verletzten aus. Der Anschlag sei «bitter und traurig», sagte die CDU-Politikerin von der Leyen. Für den Schutz der deutschen Kräfte werde alles getan.In Mali ist eine mehr als 15 000 Mann starke UN-Truppe stationiert, die Waffenruhevereinbarungen und vertrauensbildende Maßnahmen unterstützen soll. Darunter sind nach Angaben der Bundeswehr etwa 850 deutsche Soldaten. Für die Bundeswehr ist die UN-Mission knapp hinter Afghanistan der zweitgrößte Auslandseinsatz, er gilt als ihr gefährlichster.Unabhängig davon kämpft Frankreich in der Sahelzone mit der rund 4500 Soldaten starken Militäroperation «Barkhane» gegen islamistische Terroristen. Viele der Extremisten, die sich in den Weiten der Sahara verstecken, haben der Terrororganisation Al-Kaida die Treue geschworen.
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