70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
München. Die ehemaligen Kriegsgegner Serbien und Kosovo wollen näher zusammenrücken. Vertreter beider Balkanstaaten unterzeichneten am Freitag (14. Februar) am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine Absichtserklärung, wonach Zug- und Autobahnverbindung zwischen beiden Ländern geschaffen werden sollen. Dies solle vor allem die wirtschaftliche Entwicklung der Region fördern. Details wurden zunächst nicht genannt.
Eisenbahnverbindungen zwischen Serbien und seiner damaligen Südprovinz Kosovo hatten vor 1990 bestanden, als Serbien Teil des sozialistischen Jugoslawiens war. Eine Autobahn von Serbien ins Kosovo müsste neu gebaut werden. Am geeignetsten erscheint der Ausbau der etwa 120 Kilometer langen Straße, die vom südserbischen Nis in die Kosovo-Hauptstadt Pristina führt.
Bei der Zeremonie in München waren sowohl die Präsidenten Serbiens und des Kosovos, Aleksandar Vucic und Hashim Thaci, als auch der amerikanische Top-Diplomat in Deutschland, Richard Grenell, anwesend, der auch der US-Gesandte für die serbisch-kosovarischen Verhandlungen ist. Grenell betonte, man habe die Gespräche zwischen Belgrad und Pristina vorantreiben wollen, indem man sich nicht auf die politischen Aspekte des Konflikts konzentriere, sondern auf die wirtschaftliche Entwicklung. Es gehe darum, eine Wirtschaftszone zu schaffen, von der beide Seiten profitierten. Das Abkommen sei auch eine Nachricht an Unternehmen in den USA und Europa, dass sie in die Region kommen sollten.
Im Januar hatten beide Staaten bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet, der zufolge nach mehr als 20 Jahren die Wiederaufnahme einer Flugverbindung zwischen beiden Hauptstädten vorbereitet wird. Serbien macht allerdings die Umsetzung dieser Vereinbarungen davon abhängig, dass Pristina die Ende 2018 verfügten hohen Strafzölle gegen Waren aus Serbien aufhebt.
Bis zum Zerfall Jugoslawiens hatte das Kosovo den Status einer autonomen Provinz Serbiens. Die Aufhebung der Autonomie durch Serbien führte Ende der 90er Jahre zum Kosovo-Krieg, in den im März 1999 die Nato mit Bombardierungen gegen Serbien eingriff. Belgrad zog schließlich seine Verwaltung und Sicherheitskräfte aus dem Kosovo ab, 2008 erklärte sich das heute fast ausschließlich von Albanern bewohnte Land für unabhängig. Serbien hat sich mit dem Verlust seiner einstigen Südprovinz aber bis heute nicht abgefunden.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: