70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Johannesburg. In den afrikanischen Sahelstaaten Burkina Faso, Niger und Mali droht der Kampf gegen das Coronavirus eine nahende humanitäre Krise zu verschärfen. «Hier verstärkt eine Krise die andere Krise und die Situation droht, aus dem Ruder zu laufen», sagte WFP-Regionaldirektor Chris Nikoi am Donnerstag bei der Vorstellung einer von UN-Welternährungsprogramm (WFP) sowie verschiedenen Hilfsorganisationen erstellten Studie. Mehr als fünf Millionen Menschen litten dort bereits unter schwerem Hunger. Die auch von islamistischem Terror erschütterte Region mit einem der schwächsten Gesundheitssysteme der Welt laufe Gefahr, dass die Lage weiter eskaliere.
«Die Menschen stehen am Abgrund - wir müssen jetzt handeln, um Leben zu retten», warnte Nikoi. Ab Juni würden in der Zeit zwischen dem Verbrauch der letzten und der neuen Ernte mit 2,1 Millionen Menschen dreimal so viele Afrikaner Hunger leiden wie noch im Jahr zuvor, als im gleichen Zeitraum 680 000 Personen betroffen waren. Zudem habe sich die Zahl der Vertriebenen im zentralen Sahel vervierfacht.
Die Familien würden durch extremistische Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben und seien fast vollständig auf externe Hilfe angewiesen. In Mali und anderen Ländern der Sahelzone sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv. Einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen. An der UN-Mission in Mali (Minusma) ist auch die Bundeswehr mit bis zu 1100 Soldaten beteiligt.
Gerade weil die Corona-Krise die humanitäre Arbeit auf die Probe stellt, benötigt das WFP nach eigener Schätzung bis August dringend 208 Millionen US-Dollar, um weiter Überlebenshilfe leisten zu können.
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