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Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
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Nach der Unterzeichnung des Entwicklungsvertrags: Die Verteidigungsminister Deutschlands, Frankreich und Spaniens sowie der Inspekteur Luftwaffe und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor einem Modell des künftigen Kampfflugzeugs. Foto: PIZ Luftwafe
Paris. Die Verteidigungsminister Frankreichs, Spaniens und Deutschlands haben heute (17. Juni) auf der Pariser Luftfahrtmesse in Le Bourget einen Vertrag zur gemeinsamen Entwicklung des Future Combat Air Systems (FCAS) und des New Generation Weapon Systems (NWGS) unterschrieben.
Als nächster Schritt kann ein Konzept für das zukünftige Waffensystem entwickelt werden. In dieser Phase werden gemeinsame Studien zur Erarbeitung von Systemkonzepten erstellt, diese beinhalten Einsatzkonzepte und Missionsumgebungen. Anschließend können funktionale Forderungen abgeleitet und spätere Forschungs- und Technologiepläne entwickelt werden. Die Technologie wird bis 2030 ein erstes Mal demonstriert.
Der Inspekteur Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, sagte: "Heute starten wir ein neues Kapitel für unsere Luftwaffen. Die gemeinsame Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs ist ein Zeichen der tiefen Freundschaft zwischen unseren Ländern, des gegenseitigen Vertrauens und der großen europäischen Innovationskraft. Mit diesem gemeinsamen Weg ins 21. Jahrhundert bestimmen wir die Zukunft."
Bei FCAS handelt es sich um ein "System of Systems", welches als operativer Verbund verschiedene Einsatz- und Führungssysteme der Luftwaffe vereinen soll. Bedeutender Kern des FCAS wird ein hochflexibles, bemanntes Mehrzweckkampfflugzeug der nächsten (fünften) Generation sein. Dieses soll vernetzt mit anderen bemannten und unbemannten Waffensystemen zum Einsatz kommen.
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