28.10.2020
dpa

Verteidigungsministerium will Zahl der Soldatinnen weiter steigern

Berlin. In der Bundeswehr dienen 20 Jahre nach einer Grundgesetzänderung für den Dienst an der Waffe inzwischen etwa 23.000 Soldatinnen. Über alle Laufbahnen hinweg betrage der prozentuale Anteil der Frauen damit mehr als 12 Prozent, im Sanitätsdienst mehr als 45 Prozent, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums am Dienstag (27. Oktober) in Berlin.

«Generale sind die höchsten Dienstgrade der Bundeswehr. Derzeit gibt es drei Soldatinnen im Generalsrang, eine Frau Generalstabsarzt und zwei Generalärzte - Tendenz steigend», sagte sie. «Durch den bewussten Abbau von Karrierehürden, mehr Möglichkeiten zur Vereinbarung von Familie und Beruf sowie die Förderung weiblicher militärischer Spitzenkräfte möchten wir die Attraktivität der Arbeitgeberin Bundeswehr weiter steigern und den positiven Wachstumstrend fortsetzen.»

Erst ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes im Jahr 2000 hatte Frauen in Deutschland uneingeschränkt alle militärischen Laufbahnen geöffnet. Der Bundestag änderte dafür das Grundgesetz im Oktober 2000. Vom 1. Januar 2001 an galten neue Regeln.

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