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Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
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Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Rostow/Jaroslawl. In der Nacht der von Moskau einseitig ausgerufenen Waffenruhe hat die Ukraine schwere Drohnen- und Raketenangriffe auf russisches Gebiet gestartet. Es gebe Zerstörungen durch Drohnentrümmer in mehreren Städten der Region Rostow, teilte der Gouverneur des südrussischen Gebiets, Juri Sljussar, bei Telegram mit. Seinen Angaben nach wurden in den Städten Rostow am Don, Taganrog und Bataisk sowie in einem Landkreis Einschläge registriert. Tote und Verletzte gebe es nicht, betonte er. In der Region gab es auch Raketenalarm.
Nach Angaben Sljussars wurden in Rostow mehrere private Wohnhäuser und ein Lkw beschädigt. In einem Verwaltungsgebäude sei ein Brand ausgebrochen. Ukrainische Telegram-Kanäle veröffentlichten derweil zahlreiche Videos aus der Stadt, die schwere Brände zeigen, die demnach bis in den Morgen anhielten. Bei einem der getroffenen Objekte soll es sich um einen Rüstungskonzern handeln. Unabhängig konnten diese Berichte zunächst nicht bestätigt werden.
Raffinerie im Visier
Aus der knapp 300 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegenen Stadt Jaroslawl wurden ebenfalls Einschläge gemeldet. Nach Angaben des Internetportals «Astra» war einmal mehr die dortige Raffinerie im Fokus der Attacken. Auf im Internet verbreiteten Videos und Bildern sind schwere Brände zu sehen. Gouverneur Michail Jewrajew bestätigte zwar den Beschuss, machte aber keine Angaben zu Schäden.
In zahlreichen russischen Regionen herrschte in der Nacht Luftalarm. Angegriffen wurde dabei laut offiziellen Angaben auch Moskau. Bürgermeister Sergej Sobjanin meldete den Abschuss von 25 Drohnen, die Richtung Hauptstadt geflogen seien. Über Folgen der Attacke wurde zunächst nichts bekannt.
In der Nacht zum Freitag hatte eine einseitig von Moskau ausgerufene Waffenruhe begonnen, die zu den Feierlichkeiten rund um den Tag des Sieges am 9. Mai halten und speziell die Militärparade in Moskau schützen soll. Eine zuvor von Kiew verkündete und bereits ab dem 6. Mai geltende Waffenruhe hatte Russland ignoriert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kündigte daraufhin «spiegelbildliche» Aktionen an.
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