Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bamako. Eine Vermittlungsrunde fünf westafrikanischer Staatschefs im Krisenstaat Mali ist in der Nacht zu Freitag ohne erkennbare Erfolge zu Ende gegangen. «Wir wollen einen detaillierten Bericht zu unserer Mission kommenden Montag beim Ecowas-Sondergipfel vorlegen», erklärte Nigers Präsident Mahamadou Issoufou, der dem regionalen Ecowas-Staatenbund vorsitzt. Er erklärte aber, die Rücktrittsforderungen gegen Malis Präsidenten Ibrahim Boubacar Keïta stellten rote Linie dar, die es nicht zu überschreitende gelte.
Die Opposition im Lande fordert den Rücktritt Keïtas, dessen Mandat in drei Jahren endet. Seine Popularität war angesichts von Vorwürfen rund um Korruption und Wahlmanipulationen stark gesunken. Nach gewalttätigen Protesten mit Toten und Verletzten hatten die Staatschefs eine Kompromisslösung auszuloten versucht und dabei auch das Gespräch mit Keïta und dem Anführer der Protestbewegung, Imam Mahmoud Dicko, gesucht. Er führt eine politisch-religiöse Oppositionsgruppierung an und meinte nach dem Treffen, nichts habe sich bewegt. Er wolle lieber als Märtyrer denn als Verräter sterben.
Eine Lösung des Konflikts gilt auch als wichtig für den Kampf gegen islamistische Terrorgruppen im Norden des Landes. In Mali - sowie anderen Ländern der Sahelzone - sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben den Terrorgruppen Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen. In dem Land sind auch deutsche Soldaten als Teil der UN-Stabilisierungsmission Minusma sowie der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali im Einsatz, wegen der Pandemie ruht EUTM Mali aber praktisch. US-Präsident Donald Trump stufte Mali weiterhin als Risikogebiet ein, was der US-Regierung im Bedarfsfall zusätzlichen Handlungsspielraum verschafft. Die Lage stelle nach wie vor außergewöhnliche Gefährdungen für die Sicherheit der USA dar.
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