Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
Der Verband der Berufssoldaten der DDR – Interessenvertretung und Lernort demokratischer Mitbestimmung.
„Europa ist die wichtigste Garantie für die Zukunft“
„Frauen sind bei identischen Anforderungen und gleicher Ausbildung ebenso leistungsfähig wie Männer“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kiel. Mehr als zehn Jahre nach dem rätselhaften Tod der «Gorch Fock»-Kadettin Jenny Böken hat die Staatsanwaltschaft Kiel den Fall wieder aufgerollt. Das Todesermittlungsverfahren sei wieder aufgenommen worden, teilte die Behörde am Dienstag mit.
Nach den Aussagen einer Zeugin müssten einige Punkte überprüft werden. Die Angaben dieser Zeugin beruhten allerdings im Wesentlichen auf Hörensagen, hieß es. Sie sei im Jahr 2008 Soldat der Bundeswehr gewesen, habe aber weder zur Marine noch zur Besatzung der «Gorch Fock» gehört.
Über eine anstehende Wiederaufnahme des Todesermittlungsverfahrens hatte vor wenigen Tagen bereits «Der Spiegel» berichtet. Die Ermittlungen im Fall Böken waren 2009 eingestellt worden.
Die damals 18-jährige Jenny Böken war in der Nacht zum 4. September 2008 während einer Ausbildungsfahrt des Segelschulschiffs der Marine bei einer Wache über Bord gegangen. Die Todesumstände blieben bisher ungeklärt. Der Leichnam wurde erst nach elf Tagen aus der Nordsee geborgen. Die Ermittler hielten ein Unglück bisher für am wahrscheinlichsten.
Die Eltern sahen dagegen sogar Hinweise für einen Mord. Sie stützten sich dabei auf eine eidesstattliche Aussage eines früheren Bundeswehrangehörigen, der im April dieses Jahres - nach einer Geschlechtsumwandlung - von der Kieler Staatsanwaltschaft als Zeugin vernommen wurde.
Oberstaatsanwalt Axel Bieler hatte damals gesagt, die Aussage werde überprüft und dann entschieden, ob das Todesermittlungsverfahren wieder eröffnet wird. Die Zeugin sei früher ein Kamerad von Jenny Böken bei der Bundeswehr gewesen, sagte Bieler Ende April nach der staatsanwaltschaftlichen Vernehmung.
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