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Der Vorsitzende Bernhardt (l.) mit dem Politiker Michael van der Meer. Foto: KERH/Noack
Ende Juni hat die Kameradschaft Ehemalige Hinterbliebene Reservisten (KERH) Berlin-Nordost zur öffentlichen Mitgliederversammlung „WIR IN UNSEREM KIEZ“ in Berlin-Pankow eingeladen. von Oberstleutnant a.D. Dieter Noack
Der Kiez, das ist der Berliner Bezirk Pankow mit fast 406.000 Einwohnern und den angrenzenden Ortsteilen der Brandenburger Landkreise Barnim und Oberhavel. Seit mehr als 28 Jahren ist die Kameradschaft im Bezirk Pankow zu Hause. Das war der Grund, die Arbeit des Verbandes vorzustellen und um mit den Repräsentanten des Bezirkes Pankow ins Gespräch zu kommen und die Sorgen der Kameradschaft anzusprechen.
An dieser Veranstaltung nahmen die Vertreter der Kommunalpolitik, Michael van der Meer (Die Linke) Vorsteher Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Pankow, die Bezirksverordneten Sophie Regel (FDP), Tobias Thieme (fraktionslos) und Herr Matthias Böttcher (SPD) teil. Weitere Gäste waren von der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg Bettina Sägling, der Landesvorsitzende Hauptmann a.D. Uwe Köpsel und der Bezirksvorsitzende Berlin/Brandenburg im Landesverband Ost des Deutschen BundeswehrVerbandes, Stabsfeldwebel a.D. Frank Udo Reiche sowie von der Kameradschaft aus Strausberg der Vorsitzende Oberstleutnant a. D. Dipl.-Ing. Horst Matschey. Der Vorsitzende der Kameradschaft Berlin-Nordost, Hauptmann a.D. Hans-Joachim Bernhardt, stellte in seinem Eingangsstatement die Arbeit der Kameradschaft vor und bat um Unterstützung durch den Bezirk Pankow für die Aktion Notfalldose.de. Diese Notfalldose kann in den Haushalten dem Rettungsdienst wertvolle Sekunden verschaffen, wenn die Rettungskräfte über das System informiert sind. Hans-Joachim Bernhardt äußerte auch den Wunsch, analog zu Strausberg, ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den Bundeswehrangehörigen im Bezirk Pankow durch die „Gelbe Schleifen“ anzubringen. Vom Erfolg dieser Aktion berichtete dann auch Horst Matschey aus Strausberg, dessen Kameradschaft an der Initiative im vergangenen Jahr beteiligt war.
Der Landesvorsitzende nutzte die Gelegenheit, um über die Angleichung der Lebensbedingungen in Ost und West zu informieren. Dabei hob er besonders hervor, dass es Zeit wird, die Versorgungslücke der übernommenen Menschen aus der Nationalen Volksarmee (NVA) endgültig zu beseitigen und kündigte weitere Aktionen des Verbandes an.
Auch die Kooperation mit der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg wurde an diesem Abend thematisiert. Die Einrichtung bietet im Zuge der Kooperationsvereinbarung mit der Kameradschaft freie Pflegeplätze in ihren Häusern und ein auf diese Klientel ausgerichtetes Betreuungsangebot an. In Vertretung des Leiters Frank Wernecke berichtete Bettina Sägling über den aktuellen Stand.
Der Abend endete mit interessanten Gesprächen bei einem Imbiss. Die vierte und nächste „Wir in unseren Kiez“-Veranstaltung ist für Juni 2020 geplant. Der Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung in Pankow hat die Anwesenden zur Mitarbeit in den unterschiedlichen Arbeitskreisen der Gremien im Bezirk Pankow aufgefordert.
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