Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Die alte Raubkatze und der Mut der Ukrainer
Der Landesverband Ost feiert Geburtstag – Die „Armee der Einheit“ wurde im DBwV verwirklicht
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Ein Ausweis, der mehr als Anerkennung sein kann
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das BMVg hat 4600 zusätzliche Haushaltsstellen für Zivilbeschäftigte bis 2025 beschlossen. Foto: Bundeswehr/Andrea Bienert
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
Ende November 2018 hat das Leitungsboard Personal im BMVg neben dem Aufwuchs militärischer Dienstposten auch zusätzliche 4 600 Haushaltsstellen für Zivilbeschäftigte in der Mittelfristigen Personalplanung (MPP) 2025 gegenüber der MPP 2024 beschlossen. Damit würden in der Bundeswehr 2025 perspektivisch 66 000 zivile Haushaltstellen bereitstehen. Der auf dem ersten Blick erfreuliche hohe Aufwuchs an Haushaltsstellen für das Zivilpersonal wirft jedoch einige Fragen auf.
Vorgesehen seien die zusätzlichen Stellen insbesondere für die Reorganisation der Beschaffung. Die Notwendigkeit der zusätzlichen „Manpower“ für eine zügigere Materialbeschaffung für die Bundeswehr ist unstrittig. Schwierig ist jedoch die Einordnung der neuen Zahlen im Zusammenhang mit dem Beschaffungswesen, über dessen Zukunft derzeit noch ein Expertenrat seine Köpfe zusammensteckt und angeblich bald aus seinem geheimen Tun ein Ergebnis verkünden will. Wird das Gros der zusätzlichen Haushaltsstellen in einem weiter bestehenden BAAINBw ausgebracht oder in eine Agentur oder Anstalt des öffentlichen Rechts wandern oder, oder, oder …
Die Zahlen und der Grund für den zivilen Personalaufwuchs geben leider momentan mehr Nahrung für Spekulationen, an den ich mich nicht beteiligen möchte, die zivilen und militärischen Angehörigen des BAAINBw sind schon verunsichert genug. Egal, wie das Beschaffungswesen der Bundeswehr in der Zukunft gestaltet sein wird, ein Fakt ist schon heute klar: Mit den zusätzlichen Haushaltsstellen ist noch lange kein Mehr an Personal gesichert. Die Ausgangslage und die Probleme der zivilen Nachwuchsgewinnung sind nicht nur an dieser Stelle mehrfach angesprochen worden. Auch die Lösungsmöglichkeiten - unsere Broschüre "Zivilpersonal der Bundeswehr stärken" bietet welche.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Vorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte Klaus-Hermann Scharf
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