70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das BMVg hat 4600 zusätzliche Haushaltsstellen für Zivilbeschäftigte bis 2025 beschlossen. Foto: Bundeswehr/Andrea Bienert
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
Ende November 2018 hat das Leitungsboard Personal im BMVg neben dem Aufwuchs militärischer Dienstposten auch zusätzliche 4 600 Haushaltsstellen für Zivilbeschäftigte in der Mittelfristigen Personalplanung (MPP) 2025 gegenüber der MPP 2024 beschlossen. Damit würden in der Bundeswehr 2025 perspektivisch 66 000 zivile Haushaltstellen bereitstehen. Der auf dem ersten Blick erfreuliche hohe Aufwuchs an Haushaltsstellen für das Zivilpersonal wirft jedoch einige Fragen auf.
Vorgesehen seien die zusätzlichen Stellen insbesondere für die Reorganisation der Beschaffung. Die Notwendigkeit der zusätzlichen „Manpower“ für eine zügigere Materialbeschaffung für die Bundeswehr ist unstrittig. Schwierig ist jedoch die Einordnung der neuen Zahlen im Zusammenhang mit dem Beschaffungswesen, über dessen Zukunft derzeit noch ein Expertenrat seine Köpfe zusammensteckt und angeblich bald aus seinem geheimen Tun ein Ergebnis verkünden will. Wird das Gros der zusätzlichen Haushaltsstellen in einem weiter bestehenden BAAINBw ausgebracht oder in eine Agentur oder Anstalt des öffentlichen Rechts wandern oder, oder, oder …
Die Zahlen und der Grund für den zivilen Personalaufwuchs geben leider momentan mehr Nahrung für Spekulationen, an den ich mich nicht beteiligen möchte, die zivilen und militärischen Angehörigen des BAAINBw sind schon verunsichert genug. Egal, wie das Beschaffungswesen der Bundeswehr in der Zukunft gestaltet sein wird, ein Fakt ist schon heute klar: Mit den zusätzlichen Haushaltsstellen ist noch lange kein Mehr an Personal gesichert. Die Ausgangslage und die Probleme der zivilen Nachwuchsgewinnung sind nicht nur an dieser Stelle mehrfach angesprochen worden. Auch die Lösungsmöglichkeiten - unsere Broschüre "Zivilpersonal der Bundeswehr stärken" bietet welche.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Vorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte Klaus-Hermann Scharf
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