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Eurofighter vom Taktischen Luftwaffengeschwader 73 Steinhoff (ehemals Jagdgeschwader 73) bei einer Übungsmission auf Sardinien. Foto: Bundeswehr/Stefan Petersen
Nossentiner Hütte. Zwei «Eurofighter» der Bundeswehr sind in der Nähe von Malchow in Mecklenburg-Vorpommern bei einer Luftkampfübung abgestürzt. Das Innenministerium in Schwerin bestätigte am Montag entsprechende Informationen des Radiosender «Ostseewelle». Ein Pilot wurde lebend gefunden. Der zweite Pilot ist bei dem Absturz gestorben, das bestätigte das Polizeipräsidium Neubrandenburg.
Ein erster Bericht über das Unglück kam nach dpa-Informationen vom Piloten eines dritten Eurofighters, der die Kollision und den Absturz der Luftwaffe meldete. Die beiden Piloten hätten sich mit ihren Schleudersitzen retten können, berichtete der Sprecher. Wie der «NDR» unter Berufung auf den Sprecher des Luftwaffengeschwaders 73 (Rostock-Laage) berichtet, seien die beiden Eurofighter kurz nach 14 Uhr zwischen Silz und Jabel nördlich des Fleesensees zusammengestoßen.
Ein Pilot wurde lebend gefunden, berichtete das Verteidigungsministerium. Der zweite Pilot hat es nicht geschafft, er starb beim Absturz. Das Polizeipräsidium twitterte zunächst, dass Einsatzkräfte Leichenteile in der Nähe von Silz fanden, kurz darauf bestätigte das Polizeipräsidium den Tod des Piloten.
Bundesvorsitzender André Wüstner: "Mit Bestürzung und Trauer haben wir vom Tod des Kameraden erfahren. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Angehörigen."
Eines der beiden Flugzeuge stürzte nach Worten eines Ministeriumssprechers nahe der Ortschaft Jabel (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in ein Waldstück. Das andere sei südlich der Ortschaft Nossentiner Hütte an einem Waldrand abgestürzt. Beide Orte sind rund zehn Kilometer voneinander entfernt. Die Maschinen hatten keine Munition geladen, wie eine Sprecherin des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sagte.
Die Polizei hat vor gefährlichen Trümmerteilen im Bereich Malchow gewarnt. «Bitte nicht nähern! Bitte machen Sie den Weg für Rettungskräfte frei und umfahren Sie den Bereich», twitterte das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Montag. Die Luftwaffe ist im Einsatz. Auch Feuerwehr und Rettungskräfte sind im Großeinsatz. An den Absturzstellen kam es zu Waldbränden, welche mittlerweile gelöscht sind.
Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar.
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