Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Der Aufwuchs der Reserve als sicherheitspolitische Aufgabe
Wüstner: „Gefahr ist groß, dass Russland die Situation ausnutzt“
„Vielleicht geht es um alles“
Eine Entscheidung, die bis heute schwere Folgen hat
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen drei Soldaten beim Karfreitagsgefecht
„Lassen Sie uns gemeinsam den Tag deutschlandweit zu etwas Besonderem machen“
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Eine Polizistin und ein Soldat nehmen am 09.03.2017 in der Werdenfels Kaserne in Murnau (Bayern) an der gemeinsamen Anti-Terror-Übung von Polizei und Bundeswehr «Getex» teil (Foto: dpa)
Berlin. Mit vereinten Kräften gegen den Terror: Das haben Polizei und Bundeswehr drei Tage lang in sechs Bundesländern synchron geprobt. Zum Abschluss der Übung zeigt sich der DBwV grundsätzlich zufrieden. Der Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner: „Das war eine gute Übung, eine gute Woche für Deutschland!“ Der Deutsche BundeswehrVerband hat eine solche Übung schon nach den Anschlägen von Paris vor mehr als einem Jahr gefordert. Glücklicherweise ist nach langer, teilweise sehr unsachlicher Debatte offenbar Vernunft im Bereich der politisch Verantwortlichen eingekehrt. Der DBwV bleibt grundsätzlich bei seiner Haltung: Die Trennung zwischen innerer und äußerer Sicherheit muss gewahrt bleiben, die Bundeswehr ist keine Hilfspolizei. Sollte es zu einer Terrorlage katastrophischen Ausmaßes – man denke an die Anschläge von Paris oder Mumbai – zu Anforderungen der Bundeswehr über die reguläre Amtshilfe hinaus kommen, müssen zwingend die Schnittstellen und Prozesse klar sein. Wüstner: „Es war gut, das zu üben, und es sollte auch in Zukunft weiter geübt werden. Wir wissen: Nur, was man übt, kann im Ernstfall auch klappen. Jetzt wird es entscheidend darauf ankommen, die Übung gründlich auszuwerten und die richtigen Folgerungen zu ziehen.“Zufrieden hatten sich auch Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Innenminister Thomas de Maizière geäußert. Der Testlauf habe gezeigt, „dass Zusammenarbeit und Informationskanäle gut funktionieren“, so der Innenminister. Insgesamt ist die Bundeswehr im Verlauf der Übung 46 Anfragen nach Unterstützung nachgekommen. Dabei ging es in 30 Fällen um Amtshilfe wie etwa bei der Hochwasserbekämpfung, in den übrigen Fällen hat die Bundeswehr auch weitergehende Aufgaben im Auftrag der Polizei wahrgenommen: Die Identifizierung und Entschärfung von Sprengfallen, die Bereitstellung geschützter Fahrzeuge zur Bergung Verwundeter oder die Behandlung Verletzter etwa mit Schusswunden.
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Bundeswehr soll erneut mit der Polizei trainieren
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