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Die Veranstaltung am Standort Westerstede/Ammerland wurde durchwegs positiv aufgenommen. Foto: LV Nord
Westerstede. Anfang Februar 2026 fanden die Mitgliederversammlungen der Kameradschaften am Standort Westerstede/ Ammerland statt. Zusammengekommen waren die Standortkameradschaft (StoKa) Westerstede und die angeschlossene Truppenkameradschaft (TruKa) des Bundeswehrkrankenhauses Westerstede sowie die Kameradschaft Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene (KERH) Ammerland. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die turnusmäßigen Vorstandswahlen aller drei Kameradschaften sowie eine anschließende gesellige Runde im Rahmen der sogenannten „Blauen Stunde“.
Die Mitgliederversammlung bot zugleich einen würdigen Anlass, auf das einjährige Bestehen der StoKa Westerstede und der KERH Ammerland zurückzublicken. Beide Kameradschaften waren am 21. Januar 2025 nach jahrelangen Planungen und intensiver Vorbereitung gegründet worden. Damit wurde dem langjährigen Wunsch entsprochen, am Standort Westerstede und im Landkreis Ammerland eine tragfähige Struktur zu schaffen, die aktive Soldatinnen und Soldaten, Ehemalige, Reservisten, Angehörige und Hinterbliebene miteinander verbindet. Mit der Gründung dieser beiden Kameradschaften wurde ein neues Kapitel für die Kameradschaftspflege in der Region aufgeschlagen.
Zu Beginn der Versammlung berichteten die bisherigen Vorstände über ihre Arbeit im zurückliegenden Jahr. Dabei wurde deutlich, dass sich auch die beiden jungen Kameradschaften KERH und StoKa, trotz ihrer noch kurzen Geschichte, bereits fest im regionalen Umfeld etabliert haben. Regelmäßige Treffen, die enge Zusammenarbeit zwischen den Kameradschaften sowie eine Öffnung hin zur kommunalen Ebene wurden als wichtige Bausteine für eine lebendige Verbandsarbeit hervorgehoben.
Neue Vorstände gewählt
Im Anschluss erfolgten die Neuwahlen der Vorstände. Für ihr ehrenamtliches Engagement und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wurden die neu gewählten Vorstandsmitglieder ausdrücklich beglückwünscht. Stellvertretend seien genannt: Oberstabsfeldwebel a.D. Michael Groß, der zum Vorsitzenden der KERH Ammerland gewählt wurde, sowie Stabsfeldwebel Daniel Meyer, der künftig sowohl den Vorsitz der TruKa Bundeswehrkrankenhaus Westerstede als auch der StoKa Westerstede innehat.
Die Durchführung der Wahl wurde fachkundig unterstützt: Stabsfeldwebel a.D. Hannes Dreier, Vorsitzender Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene im Landesverband Nord, des Deutschen Bundeswehrverbandes, fungierte als Wahlleiter. Die Protokollführung übernahm Oberstabsfeldwebel a.D. Jens Lindemann, der als Standortbeauftragter des Bezirks 6 im Landesverband Nord tätig ist. Beiden gilt ein ausdrücklicher Dank für ihreengagierte und souveräne Begleitung der Versammlung, die zu einem reibungslosen Ablauf der Vorstandswahlen beitrug.
Nach dem offiziellen Teil ging die Veranstaltung nahtlos in die inzwischen vierte „Blaue Stunde“ über. Dieses gesellige Format hat sich als quartalsweise Begegnungsrunde der Kameradschaften etabliert und dient dem informellen Austausch über Dienstzeitgrenzen und Generationen hinweg. In entspannter Atmosphäre bei traditionellem Grünkohl und Getränken wurde diskutiert, erinnert und der persönliche Zusammenhalt weiter gestärkt.
Als Ehrengäste zur „Blauen Stunde“ gegrüßten die Kameradschaften hochrangige Vertreter aus Politik und Verwaltung. Für die Stadt Westerstede nahm Bürgermeister Michael Rösner teil, für den Landkreis Ammerland der 1. Kreisrat Ralf Denker. Darüber hinaus waren mit Jens Nacke (CDU) und Björn Meyer (SPD) zwei Mitglieder des Niedersächsischen Landtages dabei. Die Anwesenheit der Gäste wurde als sichtbares Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Kameradschaften und für die Bedeutung des Bundeswehrstandortes Westerstede verstanden.Im Austausch mit den Gästen standen insbesondere die Kooperationen zwischen der Ammerland-Klinik und dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede im Fokus. Diese Zusammenarbeit wurde als wesentlicher Beitrag zur medizinischen Versorgung in der Region hervorgehoben und als gelungenes Beispiel für das Zusammenwirken militärischer und ziviler Strukturen gewürdigt.
Darüber hinaus richtete sich der Blick auf den nationalen Veteranentag, der künftig auch auf regionaler Ebene stärker wahrgenommen werden soll. Bürgermeister Rösner berichtete, dass er gemeinsam mit der Landrätin des Landkreises Ammerland, Karin Harms, bereits erste Gespräche geführt habe, um mögliche Veranstaltungen rund um den Veteranentag am 15. Juni 2026 zu prüfen und zu planen. Ziel sei es, die gesellschaftliche Anerkennung von Soldatinnen und Soldaten sowie Veteraninnen und Veteranen auch im Ammerland sichtbar zu machen und mit Leben zu füllen.
Ehrung verdienter Mitglieder
Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem langjährige Mitglieder des Deutschen BundeswehrVerbandes geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Stabsfeldwebel a.D. Walter Böttcher eine Auszeichnung. Hauptmann a.D. Günter Hobbiejanssen wurde für 50 Jahre Verbandszugehörigkeit geehrt, während Stabsfeldwebel a.D. Erich Marks, Oberfeldwebel d.R. Hans Krefeldt und Oberstleutnant a.D. Reinhard Weigelt auf beeindruckende 60 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken können. Die Ehrungen unterstrichen eindrucksvoll die Verbundenheit vieler Mitglieder mit dem Verband über Jahrzehnte hinweg.
Zum Abschluss wurde der Dank der Kameradschaften an den Kommandeur und Ärztlichen Direktor des Bundeswehrkrankenhauses Westerstede, Oberstarzt Dr. Christian Zechel, ausgesprochen, der die Durchführung der Veranstaltung an diesem Ort ermöglicht hatte.
Insgesamt hinterließ die Mitgliederversammlung mit anschließender „Blauer Stunde“ einen durchweg positiven Eindruck. Erfolgreiche Vorstandswahlen, würdige Ehrungen, ein intensiver Austausch mit politischen Vertretern sowie konkrete Perspektiven für zukünftige Aktivitäten machten die Veranstaltung zu einer rundum gelungenen Zusammenkunft und zu einem weiteren wichtigen Schritt für die Kameradschaftspflege am Standort Westerstede und im Ammerland.
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