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Der neue Vorstand der sKERH Chemnitz steht auch in den nächsten beiden Jahren unter der Leitung von Hauptmann d.R. Thomas Viertel (2.v.r.r). Foto: Christian Pospischil
Neben der Durchführung der Wahlen zum Vorstand nutzte die selbstständige DBwV Kameradschaft Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene (sKERH) Chemnitz ihre Wahlversammlung auch zur Weiterbildung über den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine.
„Ich freue mich, die sKERH Chemnitz auch in den nächsten beiden Jahren als Vorsitzender führen zu dürfen“, so der bereits zum 16. Mal in der Funktion wiedergewählte Hauptmann d. R. Thomas Viertel in seinen Dankesworten nach der durch den Bezirksvorsitzenden Sachsen, Oberstleutnant Christian Pospischil geleiteten Wahl. Im zuvor vorgetragenen Rechenschaftsbericht hatte Viertel deutlich gemacht, dass die beiden Pandemiejahre nicht einfach waren und die Kameradschaft vor einige Herausforderungen gestellt haben. „Wir konnten aber trotzdem einige Veranstaltungen durchführen und darüber hinaus einen engen Kontakt zu unseren Mitgliedern halten“, fasste der Vorsitzende die Arbeit in der abgelaufenen Amtsperiode zusammen. Neben dem Rückblick auf das Leben in der sKERH, durften einige Worte zur 21. Hauptversammlung, an der der Hauptmann d. R. als Delegierter teilgenommen hat, nicht fehlen. Dabei kündigte Viertel an, die neu eingeführte Pflege-Assistance in den Mitgliederversammlungen der sKERH nochmal intensiv zu behandeln.
Neben dem wiedergewählten Vorsitzenden gehören Major a. D. Hartmut Hädicke als stellvertretender Vorsitzender, Stabsfeldwebel a. D. Wolfgang Mehner als Schriftführer, Oberstleutnant a. D. Herbert Spitzner als Kassenverwalter sowie Oberfeldwebel d. R. Maik Beier als Beisitzer dem Vorstand an. Der bisherige Beisitzer, Oberleutnant a. D. Rolf Lippold kandidierte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr.
Ein besonderer Moment war es dann für den Vorsitzenden, gemeinsam mit Oberstleutnant Pospischil dem langjährigen Mitglied, Major a. D. Erwin Herrmann zum 90. Geburtstag gratulieren zu können.
Im zweiten Teil der Mitgliederversammlung, an der auch Vertreter der Standorte Marienberg und Frankenberg sowie weitere Gäste aus dem öffentlichen Leben teilnahmen, trug Brigadegeneral a. D. Armin Staigis zur aktuellen Lage, dem Entstehen und den Hintergründen des Ukraine-Russland-Konflikts vor. Aufgrund seiner hervorragenden Kenntnisse konnte Staigis einen guten Eindruck über die Geschehnisse in Osteuropa vermitteln. Dies zeigten auch die zahlreichen Fragen, die Staigis nach seinem Vortrag beantworten musste.
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