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Bezirksvorsitzender Hauptmann Roland Ehrenberger begrüßt zu seiner ersten Informationstagung für Mandatsträger selbständiger Kameradschaften und StoKa. Foto: Ingo Kaminsky
Mit der ersten Informationstagung für Mandatsträger der selbständigen Kameradschaften und StoKa des Bezirks Altbayern im März 2023 verband Bezirksvorsitzender Hauptmann Roland Ehrenberger die Absicht, für die Vorstandsarbeit in den Kameradschaften die neuesten Informationen aus dem BundeswehrVerband und hilfreiche Tipps zur Erleichterung der Sacharbeit an die Hand zu geben.
Der Kommandeur Sanitätslehrregiment „Niederbayern“ und Standortälteste Feldkirchen begrüßte als „Hausherr“ der Gäubodenkaserne in Feldkirchen die Teilnehmer. Oberstarzt Dr. Tobias Gramberger lobte dabei die engagierte Arbeit der ehrenamtlichen Mandatsträger für ihre Mitglieder wie auch die Arbeit des BundeswehrVerbandes als Interessenvertretung der Soldaten und als Partner der Bundeswehrführung.
Bezirksvorsitzender Ehrenberger berichtete über die Verbandsarbeit im Bezirk Altbayern, wies auf die Landesversammlung im Juli 2023 mit Neuwahl des Landesvorstandes hin und gab Tipps und Anregungen für die Kameradschaftsarbeit. Er dankte allen, die sich ehrenamtlich in den Vorständen der Kameradschaften engagieren. Besonderer Dank galt Stabsfeldwebel Stefanie Zilch, die sich seit Jahren als Mandatsträgerin in den Kameradschaften am Standort Freyung einbringt. In Anerkennung ihres Einsatzes im BundeswehrVerband dankte ihr der stellvertretende Landesvorsitzende Rauch und Bezirksvorsitzender Ehrenberger mit der Verdienstnadel in Silber.
Umfangreiche Informationen zur Verbandsarbeit und Tipps für die Kameradschaftsarbeit
Der Stellvertretende Landesvorsitzende Oberstleutnant a.D. Josef Rauch berichtete über die aktuellen Themen und Entwicklungen in der Bundeswehr und im BundeswehrVerband. Kritisch nahm er dabei die Entwicklungen nach der Zeitenwende trotz zusätzlich bereitgestellter finanzieller Mittel in den Blick. Er stellte Einschätzungen und Positionen des BundeswehrVerbandes u.a. zu Bürokratieabbau, Beschleunigung von Prozessen und zur Personalsituation vor. Sorge bereite nicht nur die materielle Ausrüstung, sondern auch die Personalsituation der Bundeswehr, sei es bei Nachwuchsgewinnung, Überalterung, Berufszufriedenheit oder Attraktivität. Rauch gewährte zudem einen Einblick in anstehende gesetzliche Änderungen bei der SAZV, der WDO und dem Bundesbesoldungs und -versorgungsangemessenheitsgesetz (BBVAngG).
Vorsitzender ERH im Landesvorstand, Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber, sprach über die Beihilfeleistungen bei stationärer und ambulanter Pflege. Er erläuterte die Unterschiede zwischen den beiden Formen der Pflege und wies auf die Möglichkeit einer Zusatzversicherung für die ambulante Pflege hin. Er empfahl den noch aktiven Soldaten, sich bei ihrer jeweiligen Krankenversicherung darüber zu informieren.
Praktische Tipps zur Nutzung der DBwV-internen Community zur Erleichterung der Arbeit in den Vorständen gab es vom Beauftragten für Presse-/Öffentlichkeitsarbeit im Landesverband, Oberstleutnant a.D. Ingo Kaminsky. Die Informationstagung wurde von den Teilnehmern als sehr informativ und hilfreich bewertet.
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